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Faszination Ski-Mountaineering: Warum die neue Olympia-Sportart grossartig ist

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Faszination Ski-Mountaineering: Warum die neue Olympia-Sportart grossartig ist
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Die meisten Spötter werden nach der Olympia-Premiere im dichten Schneetreiben in Bormio verstummt sein. Ski-Mountaineering, kurz Skimo, ist ein wahres Spektakel.

Beim Skibergsteigen geht’s im Sprint im Massenstart (je sechs Startende) mit synthetischen Steigfellen unter den Skiern den Berg hoch. In der Mitte der Piste gibt’s Absperrungen in Diamantform. Man kann links oder rechts vorbei. Dann steht eine Treppe im Weg. Die Skier müssen abgeschnallt und auf dem Rücken montiert werden. Für die letzten Meter den Berg hoch werden die Skier nochmals angeschnallt. Oben angekommen, müssen die Felle weg und verstaut werden. Darauf folgt eine Abfahrt mit vielen Breitwandkurven und wenigen Sprüngen, ähnlich wie beim Skicross. Ein TV-Leckerbissen.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Ski-Mountaineering.
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Beim Final der Frauen geht die fünffache Weltmeisterin Emily Harrop (F) gleich an die Spitze, gefolgt von der Neuenburgerin Marianne Fatton (30). Doch nach dem zweiten Wechsel ist Fatton plötzlich vorne. Auch vor der Abfahrt. Und sie lässt sich Gold nicht mehr nehmen. Ihr Vorsprung nach knapp drei Minuten auf Harrop: 2,4 Sekunden. Es ist die sechste Goldene für die Schweiz an diesen Spielen, die fünfte allein in Bormio.

Bei den Männern legen der Zürcher Jon Kistler und der Bündner Arno Lietha im Final der besten Sechs einen Blitzstart hin. Doch Liehta stolpert auf der Treppe und kommt zu Fall, Kistler wird später abgehängt. Lietha wird Vierter, Kistler Sechster.

Bei der Siegerehrung der Frauen ist nochmals eine Schweizerin dabei: Regula Meier, seit Oktober 2022 Präsidentin des Internationalen Skitourenrennverbandes ISMF.

Gut möglich, geht die erste Skimo-Goldmedaillen-Gewinnerin auch im Teamevent am Samstag an den Start. Reinschauen lohnt sich.

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