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Fasnachts-Streich: Basel und Luzern erhöhen die Plaketten-Preise, obwohl die Kupfer-Kosten sinken

Es gibt die subjektive und die offizielle Inflation. Letztere beträgt moderate 3 Prozent. Wer hingegen einkaufen geht, rauft sich die Haare: Denn so ziemlich alles ist teurer geworden. Das Brot, das Fleisch, die Konfi.

Letzte Woche teilte das Basler Fasnachts-Comité dann noch mit, dass es die Preise ihrer Plaketten für die kommende Fasnacht erhöhen will. Der kupferne Anhänger soll zum Beispiel neu 10 statt 9 Franken kosten.

© KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Ein als Waggis verkleidetes Kind wirft Raeppli am zweiten der Drey scheenschte Daeaeg an der Kinderfasnacht in Basel, am Dienstag, 8
© KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS

Und auch in Luzern werden die Plaketten teurer: Hier sind’s sogar 10 statt 8 Franken.

Beide Veranstalter geben erhöhte Rohstoff- und Energiepreise als Begründung an. Es war wohl noch nie so einfach wie heute, höhere Preise durchzusetzen.

Aber stimmen die Begründungen?

Nein, denn Kupfer ist nicht teurer geworden. Im Gegenteil: Vor einem Jahr lagen die Preise um 15 Prozent höher. Die Energiepreise sind zwar gestiegen, begründen aber nicht den Preisaufschlag.

Daniel Hanimann vom Basler Fasnachts-Comité versucht zu erklären: «Die Preiserhöhungen sind langfristig angelegt. Bisher haben wir die steigenden Kosten selber getragen.» Und natürlich habe die Inflation auch mit dem Aufschlag zu tun, so Hanimann.

Eine günstigere Plakette – zum Beispiel aus Karton – sei nicht geplant.

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