Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Fall Weimer: Hat der Kulturstaatsminister seine Kabinetts-Kollegen zur Miete angeboten?

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Fall Weimer: Hat der Kulturstaatsminister seine Kabinetts-Kollegen zur Miete angeboten?
Fall Weimer: Hat der Kulturstaatsminister seine Kabinetts-Kollegen zur Miete angeboten?
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer seine Kabinettsmitglieder zur Miete angeboten? Dies berichtet zumindest das Portal Apollo News. Die Beteiligung des CDU-Ministers an der Weimer Media Group hatte er gegenüber dem Bundestag verschleiert. Und das Unternehmen bietet laut internen Dokumenten hochpreisige Sponsoring-Pakete an, die «Einfluss auf politische Entscheidungsträger» versprechen – inklusive Gesprächen mit Ministern und dem Kanzler.

ANNETTE RIEDL / KEYSTONE
Fall Weimer: Hat der Kulturstaatsminister seine Kabinetts-Kollegen zur Miete angeboten?
ANNETTE RIEDL / KEYSTONE

Die Bundesregierung hatte dem Parlament im Sommer mitgeteilt, Weimer habe sich aus dem Verlag zurückgezogen. Doch laut Handelsregister hält er weiterhin 50 Prozent der Firmenanteile, die andere Hälfte seine Ehefrau. Die Firma profitierte zudem von öffentlichen Geldern – unter anderem durch staatlich finanzierte Empfänge beim Ludwig-Erhard-Gipfel.

Der Skandal hat eine neue Qualität erreicht: Weimer bot laut Recherchen nicht nur sich selbst, sondern weitere Kabinettsmitglieder sowie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zur politischen Kontaktpflege an – gegen Bezahlung. Es stellt sich die Frage, ob Bundeskanzler Friedrich Merz oder andere Beteiligte davon wussten oder gar profitierten. Denn: Gemäss Artikel 332 StGB ist auch das Fordern oder Annehmen eines Vorteils strafbar – unabhängig davon, ob das «Geschäft» vollendet wurde.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.