Volkswagen steht am Abgrund. Aber warum? Weil der Staat ein miserabler Unternehmer ist.
Volkswagen ist im Grunde ein halbes Staatsunternehmen. Da sitzen die Politiker mit am Tisch, da regiert das Land Niedersachsen im Management mit. Und was passiert, wenn Politiker Unternehmen führen? Es geht nicht mehr um Effizienz, es geht nicht mehr um den Kunden, es geht nicht mehr um die knallharte Marktwirklichkeit. Es geht um politische Gefälligkeiten, um Pfründe und um ideologische Luftschlösser.
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Zum Vergleich BMW, ein familiengeführtes Unternehmen. Da spürt man noch den Geist des Unternehmertums, die Verantwortung der Eigentümer. BMW macht es besser, weil dort niemand am Ruder sitzt, der wiedergewählt werden muss, sondern Leute, die Autos verkaufen wollen, die die Menschen auch tatsächlich kaufen möchten.
Bei VW hingegen hat man sich – befeuert durch den staatlichen Einfluss – in die Sackgasse der Planwirtschaft manövriert. Man hat auf Befehl der Politik alles auf eine Karte gesetzt, die Elektromobilität mit der Brechstange erzwungen, während der Markt und die Realität der Menschen draussen im Lande ganz etwas anderes sagen.