Musik Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch gut gelaunt am Donnerstag, dem 18. Dezember 2025 mit der neuen gedruckten Weltwoche, die weihnachtlich eingeflogen wird mit den Winterzauber... Hymnen der Kennys, die wir ja gestern schon zu Recht über den grünen Klee gelobt haben. Unternehmer, Familien, die kämpfen, erfolgreich arbeiten und die Welt zu einem besseren Ort machen. Das ist ja das Verdienst der Unternehmer. Viele arbeiten daran, die Welt zu einem besseren und schöneren Ort zu machen. aber die Unternehmer, die eigentlichen Idealisten. Der Unternehmer unterwirft sich ja seinem unternehmerischen Ideal und ist eben bereit, dafür seine Zeit, sein Geld und manchmal auch seine Gesundheit und die Familie zu opfern, weil er eben oder sie sich einer unternehmerischen Aufgabe unterstellt, die Perfektionierung eines Produktes, einer Dienstleistung. Und das ist Unternehmertum, das ist der wahre Idealismus, der eben uns... Unser Ego, wenn man so will, unser grenzenlos sein wollendes Ego in den Dienst einer bestimmten nützlichen, denn nur so sind sie erfolgreich, wenn sie nützlich sind als Unternehmer, eben in den Dienst einer grösseren nützlichen Sache stellt. Und dieser Nutzen ist dann natürlich auch messbar, weil Leute bereit sind, dafür ihr Geld auszugeben. Das Unternehmertum ist etwas vom Allerwichtigsten, was es überhaupt nur ist. gibt, darüber könnte man ganze Abende füllen. Schweizer Oberst im Fadenkreuz Brüssels, der unglaubliche Fall von Jacques Pau, der auf Europas Sanktionsliste der Kriegsverbrecher landet, weil er die Ukraine-Politik der EU hinterfragt. Wann wehrt sich der Bundesrat? Der Bundesrat rührt keinen Finger. Und es ist schon beschämend und auch bestürzend, was wir jetzt da für Reaktionen aus Bundesbern hören, dass... einzelne Nationalräte sich lustig machen über Jacques Po, dass man das herunterspielt, dass gerade so eine Häme sich da auch manifestiert. Ich erinnere daran, das ist ein Schweizer Oberst, der jetzt dafür bestraft wird, weil er eine Meinung gesagt hat, die der EU nicht passt. Ein Mann, eine Persönlichkeit, die der Schweizer Armee gedient hat. Auch ein Staatsdiener. Also wir haben schon eine... Patriotenverwahrlosung im Bundeshaus. Unglaublich, was da passiert, diese Zustände. Es sind halt einfach Ausdruck dieser allgemeinen Verlotterung, in der sich leider unser Land befindet. Ich kann es nicht anders ausdrücken als Ermangelung. Passenderer Ausdrücke. Und natürlich ist das auch eine Folge dieser gewaltigen Russenhass-Propaganda, die sich da ausgebreitet hat. Und jeder, der da nicht mitmacht, wird dann automatisch gewissermassen in den Fanclub der Russen hinein definiert oder in den Fanclub Putins. Um das geht es ja gar nicht. Es geht doch einfach darum, diese besinnungslose Raserei zu überwinden, um wieder zurückzukehren zu einer Sachlichkeit. Und die Sachlichkeit besagt erstens, Dieser Krieg in der Ukraine, den gewinnen die Russen, ob es jetzt uns passt oder nicht. Und all diesen frenetischen Gutmenschen, die sich jetzt in den letzten drei Jahren da mit ihrem Moralismus ausgetobt haben, sie gewinnen. Und Europa hat das grösste Interesse, übrigens auch die Schweiz, sich nicht da in einen Kriegszustand mit Russland hineinzuhalluzinieren. Und wir sind auch nicht die Todfeinde Amerikas, wie es jetzt überall heisst. Auch im Tagesanzeiger gelesen, Europa sei der Feind Amerikas, ist doch dummes Zeug. Einer, der Europa kritisiert, die EU kritisiert, um es spezifisch zu benennen. Das ist doch kein Gegner. Das ist auch einer, der einen konstruktiven Anteil, einen konstruktiven Beitrag leisten will. Das ist hier die Situation. Also die EU, Europa hat ein Rieseninteresse, mit Russland wieder zu guten Beziehungen zurückzukommen. Die Schweiz auch. Die Einzigen, die das irgendwie aufgleisten, sind die Amerikaner. und in der EU sehen wir einfach Signale, die eher in die Gegenrichtung gehen. Das ist also eine ziemlich verfahrene Lage. Und gleichzeitig bekommen wir Berichte, dass die Wachstumsschwäche, die Wirtschaftskrise, ein ernsthaftes, ja geradezu existenzielles Problem wird für Europa. Diese Wirtschaftskrise ist im Grunde eine gute Nachricht, weil sie wird dazu führen, dass die Politik zur Besinnung kommt. Oder wenn es eben Politiker gibt, die nicht zur Besinnung kommen, dann sind sie weg. In der Schweiz diskutiert man, Über eine Haushaltsentlastung, über die Begrenzung von Staatsstellen, das löst bei mir ein Déjà-vu aus, als ich noch im Nationalrat sass. Da wurde auch immer wieder diskutiert über eine Begrenzung der Staatsstellen, aber diese Begrenzung hat nie stattgefunden. Also wenn die Wirtschaft schrumpft, wenn das Personal abgebaut wird, dann expandiert der Staat. Und ein Grossteil der Personenfreizügigkeit aus der Europäischen Union, meine Damen und Herren. ist direkt in den Staat hineingeflossen. Also Schweizer Oberst im Fadenkreuz Brüssels, das ist unsere Titelgeschichte. Philipp Gut und Raphael Lutz haben auch in Bundesbern nachgefragt, was sind die Reaktionen beim SECO, beim Wirtschaftsdepartement, das macht das Aussendepartement. Es ist eine Schande für die Schweiz, dass man diesen Offizier hier einfach hängen lässt. der jetzt vor den Trümmern nach seiner Existenz steht, denn der ist angewiesen auf Tantiemenzahlungen, er lebt in Brüssel und ist jetzt in einem Willkürakt, ohne rechtliches Gehör, ohne Appellation, ohne Rechtsmittel, einfach sanktioniert, verknurrt worden, weil er Dinge sagt, die der EU nicht passen. Und ich habe eine Mail bekommen von einem regelmässigen Zuschauer dieser Sendung, der sich immer fürchterlich aufregt über das, was ich sage. Und er bricht dem dann Bahn oder schafft sich Luft, indem er dann Mails schreibt. Und da wird eben auch dieser Jacques Bo verleumdet in diesen Mails, die ich da bekommen habe. Das sei ja ein Putin-Jünger und so weiter. Und lassen Sie mich hier etwas ganz deutlich sagen. Jacques Bo ist das nicht, überhaupt nicht. Aber selbst wenn er das wäre, wenn er der grösste Benkelsänger Putins wäre, So wie wir Benkelsänger von Selensky haben, die diese Propaganda eins zu eins nachbeten mit allen fürchterlichen Konsequenzen. Dass die Ukrainer auf Propaganda setzen im Krieg, das ist unbenommen. Das machen alle, machen die Russen auch, aber das machen unsere Behörden auch und leider eben auch die Schweiz, weil sie wegen der Sanktionen auch in diesem Krieg dabei ist. Also wenn Jacques Poe, selbst wenn er diesen Unterstellungen entsprechen würde, was man ihm da anheftet. Was eigentlich eine Unverschämtheit ist, auch sehr schäbig angesichts der Umstände. Aber gehen wir davon aus, es würde zutreffen. Auch das berechtigt die Europäische Union doch nicht, hier Sanktionen auszusprechen. Und diese Sanktionen... die man ja auch im Bundeshaus einführen möchte. Unser Parlament, Fabian Molina, das ist ein riesiger Fan der SP-Nationalrat, der Aussenpolitikmann. Er ist ein riesen Fan dieser persönlichen, personalisierten Sanktionen. Und Sie sehen jetzt, was in der EU los ist. Diese Sanktionen werden auch als innenpolitisches Disziplinierungsinstrument durchgesetzt, als Instrument, als Werkzeug, als Folterwerkzeug des autoritären Staates. Das ist hier die Situation, mit der wir es zu tun haben, meine Damen und Herren. Und in der Schweiz stösst das im Bundeshaus auf erstaunlich viel Resonanz. Und auch bei Parteien, die diese Sanktionen auch in der Schweiz neu, diese Daumenschrauben ins Repertoire, ins Waffenarsenal aufnehmen wollen. Nein, danke, das wollen wir nicht. Und es ist, man muss es unterstreichen, beschämend, wie die offizielle Schweiz einen Offizier behandelt, einen Staatsdiener auch, einen Diener, der Dienst geleistet hat für die Schweiz, der wird einfach hängen gelassen und abgesehen von ein paar dummen Sprüchen, hören wir aus Bundesbern überhaupt nichts von Seiten des Parlaments. Das ist sozusagen das Abbild, der Ist-Zustand dessen, was wir da sehen. Ende der Gemütlichkeit. Große Freude Felix E. Müller, der frühere stellvertretende Chefredakteur der Weltwoche, Amerika-Korrespondent, Inland-Chef, glaube ich, ist er auch gewesen. Dann sehr erfolgreich lanciert die NZZ am Sonntag jetzt freie Publizist. Er hat für uns, nicht unkritisch, die neue Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika unter die Lupe genommen und er bezeichnet sie als Weckruf, natürlich für Europa, aber auch für die Schweiz. Ganz herzlichen Dank an Felix E. Müller. Dann super, mega Blendwerk, James Camerons fulminante Avatar-Serie, Wolfram Knorr. Und Julie Birchill würdigt Judi Dench, Englands wahre Queen. Ausserdem viele weitere Themen, Venedigs Glanz, die liberalen Quälgeister des Schweizerischen Instituts für Wirtschaftspolitik in Luzern, die liberalen Quälgeister im Porträt Venedigs Glanz, grosse Reportage und Herbert Kickl im Gespräch mit Philipp Gut, unter anderem über Frieden. Was beschäftigt die Medien? Ja, die Terrorangst geht um in der jüdischen Community. Das ist eine fürchterliche Sache. Ich glaube und ich nehme an und ich fürchte eben auch, das hat natürlich damit zu tun, dass im Zuge des Gaza-Kriegs jetzt weltweit alle jüdischen Bürger quasi in Mithaftung genommen werden. Und jetzt zum Zielobjekt eben auch dieser Gewaltattacken, wie wir sie gesehen haben in... Australien, auch natürlich eine Folge, dass man diese Empörung und diese Raserei und diese ganze Propaganda, die jetzt da aus dem Gaza-Streifen sich gewissermassen weltweit vorpflanzt, dass man die jetzt gegen die Juden in Stellung bringt. Und da kann ich sehr nachvollziehen, dass hier natürlich die Bedrohungsängste wachsen. Man muss sich da natürlich auch von Seiten der Behörden ernsthaft die Frage stellen, wie man das Ganze irgendwie in den Griff bekommen kann. Auch dieser Krieg muss enden, weil die Konsequenzen sind einfach nicht erträglich und nicht hinnehmbar. Trump hat die Persönlichkeit eines Alkoholikers. Normalerweise ist Trumps Stab Steffi verschwiegen, doch nun fällt sie mit indiskreten Aussagen auf. Da stürzen sich die Medien natürlich. Darauf dann Geopolitik im amerikanischen Sinn. Mit ihren Flugzeugträgern blocken jetzt da die Amerikaner Venezuela ab, schnüren sie ihnen die Luft zu. Und die NZZ immerhin auf Weltwochespuren hier vielleicht etwas mahnen. Die Europäische Union, sie möge ihre Werte nicht vergessen und eben diesen Raubzug auf die russischen Staatsvermögen aufgeben und diese Misshandlung Belgiens. Das ist einfach die Metapher, die müssen wir auch im Blick halten, meine Damen und Herren. So geht die EU mit Kleinstaaten um, wie man jetzt Druck macht auf dieses Belgien. Aber da wehrt sich ja der Bart de Wever, glaube ich, heisst er, ein mutiger Mann. Wobei er ist kein Held, er ist nicht ein Putin-Knecht. Das ist ihm noch nicht angeheftet worden. Aber er sagt einfach, wenn wir da mitmachen, dann riskieren wir den Staatsbankrott und gewaltige Sanktionen. Abgesehen davon... Abgesehen davon ist es einfach eine Dummheit, dass man zur Zeit dieses Friedensprozesses jetzt in der EU auf die Kriegskarte setzt. Das müssen wir uns in der Schweiz auch genau anschauen. Wollen wir uns bei so einem Bündnis institutionell andocken, das da voll auf Krieg macht gegen Russland? Das ist Unsinn. Auf keinen Fall dürfen wir das tun. Weitere Themen, die uns... bewegen könnten oder vielleicht uns bewegen sollten. Europas Friedensvorstellungen für die Ukraine kollidieren mit Russlands Forderungen. Ja, ich habe gehört, dass die Russen diesen Krieg angeblich nicht gewinnen. Das hat mir gerade kürzlich ein bekannter Schweizer Journalist gesagt. Ich bin da weniger zuversichtlich als er oder weniger hoffnungsfroh. Ich glaube, dass ähm... Das Gegenteil der Fall ist, dass Russland diesen Krieg gewinnt und das ist auch der Grund, warum man sich da eben nicht auf Teufel komm raus einlässt, auf bestimmte Forderungen, sondern es geht darum, das ist meine Beurteilung, ich mache falsch liegen, die Russen wollen jetzt dieses Kapitel NATO-Osterweiterung abschliessen. Und sie sagen, was wir jetzt vergeblich gemahnt haben über die letzten 20 Jahre, wir haben das immer wieder versucht, diplomatisch. Wir haben es immer wieder betont, wir haben es an der Münchner Sicherheitskonferenz schon 2007 gesagt, wir haben es 2014 gesagt, wir haben es bei den Minsker Verhandlungen gesagt, das ist für uns eine Bedrohung unserer Interessen. Und dieses Argument muss man ernst nehmen. Ich glaube, die Amerikaner nehmen das ernst, aber die Europäer wollen überhaupt nichts davon wissen. Und das ist gefährlich, wenn man mental in einer Welt lebt, die eben gar nicht friedensfähig ist, sondern man ist da immer noch auf Konflikt gebürstet. Zum Glück sind die. EU-Leute nicht stark genug, um dieses Kriegsgeschehen dann wirklich auf Dauer am Laufen zu halten. Es ist eben ein Stellvertreterkrieg. Du wirst ja heute in der EU sanktioniert, wenn du sagst, es ist ein Stellvertreterkrieg, weil sie in Brüssel sagen, man spreche da mit der Ukraine ihre staatliche Souveränität ab. Ja, wenn das kein Stellvertreterkrieg wäre, ja warum verhandeln dann jetzt die Amerikaner und die Russen? Also sie sehen. Hier wird mit Sanktionen und jetzt eben auch gegen einen Schweizer Bürger ein Krieg gegen die Wahrheit geführt. Letztlich. Und das sind autoritäre Anwandlungen, gegen die die Schweiz protestieren müsste. Vor allem eine Schweiz, die ja bei jedem Unsinn einen Kommentar abgibt. Wenn irgendwo in der Sahelzone etwas passiert oder im Nahen Osten, sofort stellen sich da Politiker auf die Hinterbeine oder unser Aussenminister, dann wird das grossräumig eingeordnet und kommentiert. Man würde gescheitert auch nicht sagen, dafür sich einsetzen, wenn ein Schweizer Staatsbürger von der EU auf diese undemokratische, autoritäre, despotische Art und Weise in die Mangel genommen wird. Meine Damen und Herren, das in aller Kompaktheit Weltwoche Daily Schweiz für heute. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das ist das Cover. Die Weltwoche glaube ich ziemlich allein auf weiter Flur mit diesem Fall Jacques Bo. Ich bin ehrlich gesagt entsetzt, dass auch die Medien, die sich ja immer als Champions der Menschenrechte, der freien Rede und so weiter profilieren, da machen sie nicht mit. Warum nicht? Ja, weil es eben nicht ins Narrativ passt, weil man eben gegen Russland ist und für die EU und da ist dieser Fall völlig quer in der Landschaft des eigenen Weltbilds und weil man ja das eigene Weltbild so sehr liebt und auf keinen Fall preisgeben möchte, auch wenn sich die Wirklichkeit in eine ganz andere Richtung entwickelt beziehungsweise ganz anders darstellt, ja dann im Zweifel hält man am Mythos. an der Fiktion, an der Fälscherwerkstatt fest. Vielen Dank, bis bald, alles Gute, ich melde mich gleich wieder zurück.
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