Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für vorgeschrittene Gegenwartskunde zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Montag. dem 2. Februar 2026. Ja, manchmal kommt mir mein bewegter Lebenslauf selber etwas absurd vor, die abrupten, die jähen Gebietsverlagerungen, die Ortswechsel, die mich selber zuweilen verwirren. Und ich muss mir dann immer wieder klar werden, wo bist du denn jetzt eigentlich? Träumst du das? Ist das eine Fototapete? Ist das computergenerierter Butenzauber da im Hintergrund? Nein, es ist die Realität, es ist die Wirklichkeit. Ich sitze auf der Insel Maui in der Stadt Wailea und das im Hintergrund ist der Pazifische Ozean. Das sind die Tatsachen, das sind die Fakten, meine Damen und Herren. Wir befinden uns also 3686 Kilometer entfernt. von der amerikanischen Westküste. Und gestern Abend sind wir hier eingeflogen. Über fünf Stunden dauert der Flug von San Francisco bis hier nach Maui. Und heute Morgen also das Tropenparadies jenseits des eigenen Balkons. Aber uns interessiert ja primär nicht das Touristische, wenn wir auf Hawaii sind, sondern wir sind geschichtsinteressiert. Wir sind fasziniert von geopolitischen Fragen. und Und da ist natürlich Hawaii ein ganz wichtiger Hotspot. 1898 haben die USA diese Inselketten annektiert, sozusagen die Krim der Vereinigten Staaten von Amerika. Allerdings war es damals noch etwas handelsüblicher, dass Grossmächte Territorien, die sie für ihre Interessen als wichtig beurteilten, einfach einsagten, einfach einpackten. Und so ist es auch gegangen. Der amerikanische Präsident Bill Clinton hat sich dann viel später entschuldigt für das Reinfunken. Der USA hier auch beim Sturz der Monarchie Ende des 19. Jahrhunderts gab Könige auf Hawaii. Das war eine unabhängige Königsherrschaft, die sich da im Pazifik zur Geltung brachte. Aber der letzte König wurde gestürzt durch die USA und vor allem auch durch amerikastämmige Plantagenbesitzer. Dann war es eine Zeit lang eine Republik, aber dann eben annektierten 1898 die Amerikaner diese Insel. Die Entschuldigung von Bill Clinton war natürlich wohlfeil, denn er hat damit die Annexion nicht rückgängig gemacht. Hawaii, ein wichtiger Flottenstützpunkt für die pazifischen Seestreitkräfte seit dem Ersten Weltkrieg oder nach dem Ersten Weltkrieg, ist Pearl Harbor zu einer ganz wichtigen militärischen Knotenzone geworden, zu einem Knotenpunkt. und am 7. Dezember 19... 1941, ein berühmtes Datum, ist Pearl Harbor zum Ziel eines japanischen Überraschungsangriffs geworden. Es gibt ja den grossartigen Film Pearl Harbor und da sind diese Szenen eingefangen. Sie sehen eine Morgenstimmung, wie da Amerikaner, Angehörige der hier stationierten Truppen damals, Wäsche aufhängten, die sich mit mit Bällen betätigten, spielende Kinder. Und über diese milden Hügelketten und Rasenlandschaften streichen die japanischen Bomber und Jäger, die dann verheerend gewütet haben. Und mit diesem 7. Dezember 1941 sind dann gleichsam auch die USA in den Zweiten Weltkrieg hinein katapultiert worden. Es hat fürchterliche Gefechte gegeben, vor allem in der ganzen... In der pazifischen Region unter anderem die Seeschlacht von Midway, ebenfalls verfilmt durch Hollywood. Und da ist es den Amerikanern gelungen, den Japanern im Grunde das Rückgrat bereits etwas zu brechen. Die japanischen Marine-Streitkräfte haben dort viele Schlachtschiffe und auch Flugzeugträger verloren. Interessant, das wollen wir nicht verschweigen, auch ein schweizerischer Beitrag, denn auf den amerikanischen Schiffen waren 20 mm Kanonen der Firma Bürle. Diese Kanonen haben die Amerikaner installiert, sozusagen Raubkopien, denn nach der Einschliessung der Schweiz im Zweiten Weltkrieg, nach dem Sieg der... Deutschen gegen Frankreich wurde der Bundesrat gezwungen, wurde die schweizerische Waffenindustrie gezwungen, stärker den Nazis entsprechende Instrumente, Geräte, Werkzeuge und Waffentötungsinstrumente zu liefern und nicht mehr vor allem ausschliesslich an die Alliierten. Und die Amerikaner haben dann trotzdem diese Bürlekanonen weitergebaut, ohne Bezahlung der Lizenzgebühren. gebühren. Aber ohne diese Veränderungen 20 mm Kanonen, das versichern glaubhaft Militärexperten, wäre es den US-Schiff nicht gelungen, die sehr beweglichen Mitsubishi Ceroseenjäger vom Himmel zu holen. Das sind ganz einschneidende historische Kapitel, Wegscheiden und Meilensteine, die sich hier oder von hier aus ereignet haben. und Hawaii noch heute. gelegen sozusagen am Dreh- und Angelpunkt der Geopolitik, denn hier beginnt die amerikanische Einflusssphäre und auf der anderen Seite gewissermassen sind dann schon die asiatischen Einflüsse zu sehen. Und gerade in der heutigen Periode, in der heutigen Zeit, in der Epoche der Raubtiere und der nationalen Interessen, sind natürlich solche Flottenstützpunkte, die natürlich vor allem als touristische, Auch Sehnsuchtsorte gelten, aber eben ganz wichtig die militärische Bedeutung und heute vielleicht so wichtig wie noch nie in der aktuell aufgeheizten internationalen Szenerie. Wir werden versuchen uns Pearl Harbor anzuschauen. Das ist auch ein Ausflugsziel in diesen Tagen natürlich sehr beliebt und dort findet sich unter anderem, liegt vor Anker die USS Missouri. Die USS Missouri ist ein sehr, sehr wichtiges Schiff, denn dort haben die Japaner, nachdem sie dann endgültig besiegt worden waren, zwei Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Dann ist die geschlagene japanische Führung auf diesem Schiff angetreten, um die Kapitulationsurkunde zu unterzeichnen. Was nachher passierte, auch interessant, ich kann das nur in ein paar groben Strichen andeuten. der Oberbefehlshaber der pazifischen Streitkräfte General Douglas MacArthur ist auch zu einer Art Militärgouverneur in Japan geworden, dort sehr gelobt worden durch die Japaner, hat sich dann aber in Misskredit gebracht während des Koreakriegs, weil er anregte, Atombomben einzusetzen, um die Chinesen zurückzudrängen. worauf ihn dann der amerikanische Präsident Truman abberief. Und ich glaube, dass Douglas MacArthur auch etwas Inspirationsvorbild war für eine sehr berühmte Kriegssatire, nämlich für den Film von Stanley Kubrick, der britische Regisseur Dr. Strangelove mit dem unvergesslichen Peter Sellers. Dies zum Einstieg ein paar Gedanken, ein paar Inspirationsfetzen. zu Hawaii, aber jetzt wollen wir gleich einsteigen in die Nachrichten, vor allem aus schweizerischer Sicht. Was beschäftigt die Medien, was bewegt und was steht zuoberst in den Schlagzeilen? Ja, die Ungewissheit in Sachen Iran. Werden die Amerikaner jetzt eingreifen oder nicht? Was ist da eigentlich der Plan? des amerikanischen Präsidenten, möchte er mit der Mullah-Führung einen Deal machen oder möchte er sie wegbomben. Mir fällt auf, wie die Medien das einfach unterschiedlich beurteilen. Also wenn die Amerikaner darüber nachdenken, im Iran einen Regimewechsel herbeizuführen, dann fällt das Wort Imperialismus überhaupt nicht. Wenn aber die Russen nur einen Millimeter sich aus ihrem eigenen Planquadrat herausbewegen, Dann sind die Medien in schrillster Alarmstimmung und zuoberst steht dann der Begriff Imperialismus. Ich weiss nicht, ob diese Begriffe mehr vernebeln und irreführen als klären. Vielleicht sollten wir sie mal alle vergessen und das Ganze einfach unter nüchternen Aspekten anschauen. Grossmächte werden aktiv, wenn sie ihre Interessen bedroht sehen. Und je mächtiger eine Grossmacht ist, desto schneller sieht sie ihre Interessen bedroht. unter anderem eben schon Im Iran, der ja nicht unbedingt ein Nachbargebiet der Vereinigten Staaten ist, aber die USA sind eben nach wie vor die stärkste Macht auf Erden und darum ist eben auch ihr Einflussgebiet viel grösser. Nicht, dass kleinere Mächte keine Einflussgebiete hätten und nicht ebenso argwöhnisch und auch scharfäugig darauf bedacht sind, ihre Einflusssphären zu sichern. Und ich schlage hier ja traditionsgemäss vor, diese kriegerischen Ereignisse, die wir ja instinktiv als Kleinstaat sowieso ablehnen, nicht auf der Empörungs- und moralisierenden Eskalationsskala. grösser machen, als sie sind, sondern unsere beschränkten Mittel, unsere beschränkte Macht dafür einsetzen, eben diese Konflikte zu schlichten. Denn am Ende des Tages müssen alle Länder auf dieser Erde einigermassen sachlich miteinander auskommen. Wir haben nur einen Planeten und wenn wir den selber abfackeln, wenn wir den in die Luft jagen, dann ist damit niemandem gedient. um einfach eine Binsenwahrheit, aber eine leider ab und zu immer wieder in Vergessenheit geratene Binsenwahrheit. Wahrheit auszusprechen. Wahrheit als Waffe, wie der Westen Putins Propaganda kontern könnte, das ist mir aufgefallen heute Morgen in der Neuen Zürcher Zeitung, soll jetzt der Westen in die Propagandaschlacht gegen Russland eintreten. Wir sind schon längstens in der Propagandaschlacht, denn im Krieg betreiben alle Seiten Propaganda. Die Frage ist nur, in welcher Propaganda steckt mehr Wahrheit und in welcher mehr Unwahrheit. Und die entscheidende Beobachtung in diesem ganzen Propagandagetöse, das wir da sehen, ist für mich das mangelhafte Selbstvertrauen jetzt vor allem der westlichen Seite. Und das sehen Sie daran, dass in der Europäischen Union russische Portale verboten sind, dass man das nicht lesen darf und dass man auch nicht zur Diskussion stellen darf, was die Russen sagen über diese geopolitischen Verwicklungen. Wer das tut, landet auf der Sanktionsliste der Europäischen Union. Und das ist ein Zeichen von Schwäche. Wer verbietet, wer Meinungen nicht widerlegen kann, sondern glaubt, sie mit Sanktionen aus der Welt schaffen zu müssen, der hat schon verloren. Und das ist das Problem, das ist das Beelendende und das ist natürlich aus Sicht eines mitteleuropäischen Schweizers das viel grössere Problem, als dass wir uns permanent damit beschäftigen, wie jetzt die Russen ihr Land regieren lassen. Ich meine, das ist primär einmal ein Problem der russischen Seite. Klar, wir müssen uns doch darum kümmern, wie bei uns. die Zustände sind, ob wir eigentlich noch den hehren Ansprüchen gerecht werden, ob unsere Politiker, ob unsere Staatsführungen hier tatsächlich jenen Werten nachleben und die auch nach vorne bringen, die sie dann in ihren schönen Sonntagsreden immer wieder beschwören. Das ist hier die Frage. Also diese ganze Propaganda, dieses Getöse, diese Hysterie abfahren damit, abrüsten Verständigung, sachliche Beziehungen zurück. Auch mit Russland, selbstverständlich, und raus aus dieser Kriegsverblödung. Fall Epstein, Millionen neuer Dokumente bringen mächtige Männer in Erklärungsnot. Ja, das ist natürlich eine Geschichte, die alles enthält, was man lesen will. Geld, Macht, Sex, bekannte Namen bis ins britische Königshaus, aber auch der amerikanische Präsident Trump wird erwähnt, Elon Musk. Peter Thiel, also das Adressbuch des Jeffrey Epstein, muss ja global gigantisch gewesen sein. Und wir hören sogar, ich werde dann in der internationalen Ausgabe darauf zurückkommen, dass er quasi auch mitmischte in Russland, indirekt beteiligt war an einer Art Putsch, der natürlich auch wieder über merkwürdige erotische Verwicklungen ging, verwickelt war in einem Putschversuch gegen den russischen Präsidenten Putin. dazu aber mehr. In der internationalen Ausgabe. Wir schauen das faszinierend an. Das ist ja wie eine Art Boulevard-Hollywood-Geschichte aus der Wirklichkeit, die sich da abbildet. Wie viel Verschwörungsenergie da drin steckt und wie viel auch kriminalistische Verstrickung. Es gibt ja tatsächlich die Hypothese, Jeffrey Epstein sei in seiner Zelle ermordet worden, habe sich gar nicht selber aufgehängt. Ich weiss es nicht. Ich bin da immer etwas skeptisch bei diesen Verschwörungstheorien, weil Verschwörungstheorien meistens daran scheitern, dass sie gar nicht so viele Leute zum Verschwinden bringen können, die sie zum Verschwinden bringen müssten, um es eben geheim zu halten. Das wissen einfach zu viele. Und die Leute wollen plaudern, sie wollen alles mitteilen. Was man aber hier sicherlich sieht, ist einfach ein bisschen, ein Stück weit Einblick ins Sodom und Gomorra der Mächtigen, der Einflussreichen. und der sehr wohlhabenden. Dann sind wir von dieser etwas frivolen Journalistischen Thematik wieder in einer sehr ernsthaften und traurigen. Ein weiteres Todesopfer ist zu beklagen nach der schrecklichen Brandkatastrophe von Gran Montana. Ein 18-Jähriger stirbt in Zürich und damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41. Gleichzeitig beobachten wir da den absoluten Kniefall der Schweiz vor Italien. Ich finde das unmöglich, was da passiert. Offensichtlich Garabinieri und Ermittler jetzt aus Italien. in Gros Montana. Aber da sind wir Schweizer natürlich auch selber schuld, weil wir uns dermassen jetzt in Grund und Boden hineingestampft haben, dass wir natürlich damit auch den italienischen Interventionisten hier den Rückenwind verschafft haben. Also durch dieses permanente Wallis-Bashing hat man Tür und Tor geöffnet, hat man den roten Teppich ausgerollt jetzt für diese erniedrigende Polizei- und Ermittlerpräsenz. Allerdings, das muss man auch sagen, die Walliser Staatsanwaltschaft hat es also ihren Sympathisanten und Pflichtverteidigern nicht sehr einfach gemacht, ihrem Job nachzugehen. Denn die Verfehlungen, die Versäumnisse und auch die Inkompetenz, die generell ausgestrahlt wird, wir haben das ja von ganz Anfang an hier beobachtet und auch zur Diskussion zum Thema erklärt, das ist schon... Ziemlich bemerkenswert, was da passiert ist. Dann zurückzukommen ist auf den Final von Melbourne, der Tennis-Final zwischen Djokovic und Alcaraz. Der Junge schlägt den Alten in vier Sätzen und der Spanier, eben der junge spanische Topspieler, ist nun der Jüngste, der jemals alle Grand Slam Turniere gewonnen hat. Und zwar noch nicht in einem Jahr. Dieser Rekord von Rod Laver, dem legendären, dem mythenumrangten Australier, der immer noch lebt und an das Turnier geht, der steht noch, dieser Rekord, aber Alcaraz jetzt sehr, sehr stark. Aber meine Sympathien, ich gebe es zu, ich habe es ja schon gesagt, die lagen bei Djokovic, vor allem nach seinem fulminanten Erfolg gegen den anderen neuen jungen Superstar, gegen Yannick Sinner. das mit Bethusalem-Komplott von Djokovic. Aber es hat ihn nicht ganz über die Ziellinie des Finals getragen. Er ist als Zweiter ins Ziel gekommen. Nach America First nun auch mehr Made in Europe. Die EU schottet ihre Märkte stärker ab und die Schweiz droht dabei aufzulaufen. Das ist ein ganz interessantes Thema. Die EU hat die Devise ausgegeben, kauft bei den Europäern. Und das bedeutet nun, oder das bewirkt in der Praxis, dass die Schweiz aussen vor bleibt. Sie kann sozusagen ihre vertraglich erzielten angeblichen Erfolge, die immer so hochgehubert und gehalten werden von den Euroturbos, die kann sie gar nicht umsetzen. Denn die Schweizer werden jetzt einfach eiskalt ausgebremst, vor allem beim Beschäftungswesen. Da bekommen die EU-Firmen Vorrang, obwohl die Schweiz Verträge hat. die ihr hier gleich lange Spiesse zusichern solltet. Das ist ja auch die Devise, die immer wieder ausgegeben wird, das Mantra in Bern, gleich lange Spiesse. Sowieso Unsinn. Die Schweiz braucht nicht gleich lange Spiesse. Wir sind ein kleines Land, wir brauchen längere Spiesse. Und darum dürfen wir uns vertraglich nicht auf das Niveau, auf das tiefere Niveau anderer Staaten oder Staatengebilde ziehen lassen. Kompletter Unsinn, aber eben auch falsch in der Behauptung, es seien gleich lange Spiesse. Sind sie nicht, das sehen wir jetzt. die Schweiz hat kürzere Spiessen Wegen diesen ganzen EU-Verträgen. Und das ist ein weiteres Argument dafür, warum wir uns der EU nicht unterstellen dürfen. Rechtlich, weil am Schluss werden sowieso die Schweizer zur Kasse gebeten und diskriminiert. Die EU diktiert, die EU kassiert, die EU diskriminiert, die Schweiz pariert, die Schweiz kapituliert. Das ist doch eine Politik, die kein vernünftiger Mensch begrüssen kann. Und es kommen ja immer mehr... Fakten ans Licht, die aufzeigen, dass es ein Irrweg ist. Röstis teures Denkmal, hunderte Millionen Franken für ein Loch in der hintersten Ecke des Berner Oberlandes. Ja, Bundesrat Albert Rösti hält am Bau des 800 Millionen Franken teuren Grimseltunnels fest, aber prominente Kritiker, darunter der frühere SBB-Chef Benedikt Weidel, zerzausen die Pläne und äussern auch Zweifel, schwere Zweifel. An den Gutachten eines, glaube ich, emeritierten ETH-Professors, der da den Kasus Rösti... unterstreicht. Fragezeichen, was ist da los? Kopfschütteln auch bei einer anderen Summe. Der CEO des World Economic Forum, Börge Brände, krallt sich 1,9 Millionen jährlich und dies als Angestellter einer gemeinnützigen Stiftung. Das sind dann doch ziemlich extravagante Beträge für ein Steuer... Das befreite World Economic Forum, das seine Gemeinnützigkeit ja auf die Fahnen geschrieben hat. Von den 20 Top-Funktionären garnieren deren neun mehr als 900'000 Franken. Und das ist jetzt zum Untersuchungsgegenstand der Schweizerischen Stiftungsaufsicht geworden. Ich habe mich da etwas von der Aussicht in die Irre führen. lassen. Mehr als bloß ignorant. Deutschland hat die imperialistische Politik des Kremls mehrheitlich unterstützt, sagt ein Historiker. Ja, das ist noch der Titel zum Thema Imperialismus. Darüber haben wir ja soeben gesprochen. Die Frage, wenn zwei das Gleiche tun, wird es dann eben nicht unbedingt gleich bezeichnet. Aufhören mit diesen moralistischen Begriffen. Dann der frühere FDP-Präsident Thierry Burckhardt steht übers Kreuz mit seiner Partei der FDP. Und zwar hat er gesagt, das müssen wir uns jetzt auf der Zunge zergehen lassen, gegen seine eigene Überzeugung sei er bereit für die Rüstungspläne des Wehrministers Martin Pfister eine befristete, Achtung Gaunerwort, befristete Mehrwertsteuererhöhung zuzulassen. Gegen meine Überzeugung, meine Damen und Herren, wenn ein Politiker sagt, gegen meine Überzeugung bin ich bereit, das zu tun, dann hat er keine Überzeugungen. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Serge Gaillard, ein prominenter Ökonom und auch hoher Beamter der Schweizerischen Eidgenossenschaft, zerzaust in Interviews. Die Individualbesteuerung, diese Pläne, die ja künftig Ehepartner dann einzeln veranlagen sollen. Wir haben das hier schon mehrfach auseinandergenommen. Das hat einen bürokratischen Overkill an Folgen. Es werden ja viel mehr Steuerkommissäre angestellt werden müssen, weil viel mehr Steuererklärungen eingereicht werden. Aber Serge Geier zeigt jetzt, dass eben diese Gleichstellungsvorlage, so wird sie von ihren Befürwortern gefeiert, diese Gleichstellung, Diese angebliche Vorlage ist eben eine Ungerechtigkeitsvorlage. Sie verschärft massiv Ungerechtigkeiten. Gewisse Familien profitieren, andere nach sehr willkürlichen und bizarren Kriterien kommen viel stärker an die Kasse. Serge Gaillard mit harten, kritischen Worten der Ablehnung. Und noch etwas Angenehmes, noch etwas aus der leichten Muse. Melania Trump? Der Dokumentarfilm über die amerikanische First Lady wird in den Medien verrissen, auseinandergenommen, zerfetzt. Aber in den USA läuft diese Doku mit grossem Erfolg an. Offensichtlich interessiert sich das Publikum für das Leben der First Lady. Meine Damen und Herren, das war's. Von Weltwoche Daily Schweiz, jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen letzten genussvollen Ausblick auf den Pazifischen Ozean. Und morgen sind wir dann pünktlich wieder hier zur Stelle, um die aktuellen Nachrichten hoffentlich horizonterweiternd einzuordnen. Bis dann. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken. Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.
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