Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Fall Collien Fernandes: Die deutsche Schauspielerin wirft ihrem Ex-Mann vor, sie «virtuell vergewaltigt» zu haben. Jetzt präzisiert sie ihre Vorwürfe

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Fall Collien Fernandes: Die deutsche Schauspielerin wirft ihrem Ex-Mann vor, sie «virtuell vergewaltigt» zu haben. Jetzt präzisiert sie ihre Vorwürfe
Fall Collien Fernandes: Die deutsche Schauspielerin wirft ihrem Ex-Mann vor, sie «virtuell vergewaltigt» zu haben. Jetzt präzisiert sie ihre Vorwürfe
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor, pornografische Inhalte unter ihrer Identität versendet zu haben. Das geht aus einem Interview mit dem Portal Nius hervor. Bislang berichteten Medien, dass sie Vorwürfe wegen der Verbreitung pornografischer Deepfake-Videos von ihr selbst erhebt.

DANIEL BOCKWOLDT / KEYSTONE
ARCHIV - 20.11.2025, Hamburg: Collien Fernandes, Schauspielerin, kommt zur Premiere des Musicals
DANIEL BOCKWOLDT / KEYSTONE

Fernandes hatte laut Spiegel Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet, unter anderem wegen Identitätsdiebstahls, Beleidigung und Körperverletzung. Sie wirft ihm zudem wiederholte körperliche Übergriffe sowie psychische und emotionale Gewalt vor und spricht von einem «Klima des Zwangs und der anhaltenden Gewalt» über mehrere Jahre.

Gemäss dem Bericht soll Ulmen zudem über längere Zeit Fake-Profile unter ihrem Namen betrieben, mit Männern kommuniziert und pornografische Inhalte verschickt haben. In einer E-Mail an einen Strafverteidiger habe er einen «höchstvertraulichen Sachverhalt» geschildert und erklärt, er habe «leider einen sexuellen Fetisch» entwickelt sowie wiederholt entsprechende Profile angelegt und «bis hin zum Sex-Talk» kommuniziert, um den Eindruck von «private[n] Sextapes» zu erwecken. Ulmens Anwalt weist die Vorwürfe öffentlich als «unwahre Tatsachen» zurück. Ermittlungen laufen.

Fernandes unterscheidet im Nius-Interview zwischen sogenannten deepnudes, die von Dritten im Internet erstellt worden seien, und pornografischen Videos, die ein Täter unter ihrem Namen verschickt habe. Männer hätten sie darauf aufmerksam gemacht und die Echtheit der entsprechenden Profile angezweifelt. Einen direkten Beleg dafür, dass konkrete Deepfake-Videos von ihr selbst verbreitet worden seien, führt sie in den Antworten nicht an.

Zugleich weist Fernandes Darstellungen zurück, wonach zentrale Aussagen strategisch abgestimmt worden seien. Es habe «keine Absprachen zwischen Christian Schertz und mir» gegeben. Auch eine gezielte Formulierung des Satzes «Du hast mich virtuell vergewaltigt» verneint sie. Dabei handle es sich um eine private Nachricht, die sich «auf ein fehlendes Unrechtsbewusstsein des Täters bezog».

Darüber hinaus erklärt Fernandes, es habe weder Absprachen mit dem Bundesjustizministerium noch mit der Organisation Hate Aid gegeben.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.