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Fairness für Andrew: Hohelied auf die Unschuldsvermutung – auch im Fall Epstein

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Fairness für Andrew: Hohelied auf die Unschuldsvermutung – auch im Fall Epstein
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Seit Jahren sieht sich der Royal Andrew Windsor-Mountbatten mit Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe konfrontiert. Zu Recht oder zu Unrecht konnte ihm bisher kein justiziables Vergehen angelastet werden. Jetzt hat die Thames Valley Police ein neues Kapitel aufgeschlagen: Sie lässt den Prinzen an seinem neuen Wohnsitz Sandringham in Norfolk verhaften. Ausgerechnet an seinem Geburtstag, was besondere mediale Aufmerksamkeit garantiert. Diesmal geht es nicht um angebliche sexuelle Verfehlungen.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Andrew Mountbatten-Windsor.
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Andrew soll vielmehr vor einem Dutzend Jahren in seiner Funktion als Goodwill-Botschafter für die britische Exportindustrie Geschäftsgeheimnisse an seinen damaligen Freund Jeffrey Epstein weitergegeben haben. Nun läuft wieder der bekannte Film ab: Der Royal sieht sich mit zahlreichen Anschuldigungen konfrontiert.

Kein Mensch weiss indes, wie schwerwiegend diese sind, bewiesen ist nichts. Allein die Medienpräsenz macht den Royal zu einem Täter, ungeachtet dessen, was er angerichtet hat oder eben nicht. Das Bild mit dem vor Panik gelähmten Mann im Polizeiauto wird während Jahren in den Medien umhergereicht. Man braucht kein Mitleid mit einem zu haben, der dank seiner Geburt stets auf Privilegien zählen konnte. Aber auch ein Adliger hat eine anständige Behandlung verdient. Diese wird ihm augenscheinlich verwehrt.

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