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Europa im Wandel: Das Gespenst des Rechtspopulismus geht um. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wind des Wandels die etablierte Elite davon fegt

Wenn sie auf der internationalen Bühne auftreten, scheinen sie vor Kraft kaum laufen zu können: Europas Trio aus Kanzler Friedrich Merz, Frankreichs Emmanuel Macron und Britanniens Premier Keir Starmer.

Doch sie wiederholen nur einen uralten Trick: Man tanzt auf fremden Hochzeiten, wenn daheim der Haussegen schief hängt.

Das gilt für alle drei: Macron finden nur noch 15 Prozent der Franzosen gut; Starmer 24 Prozent der Briten. Merz ist mit 30 Prozent Zustimmung Einäugiger unter Blinden. Aber er regiert ja erst seit vier Monaten. Da ist Platz nach unten.

Filippo Attili/Palazzo Chigi/LaPresse
Italian Premier Giorgia Meloni walks to meet Polish President Karol Nawrocki, in Rome, Thursday, Sept
Filippo Attili/Palazzo Chigi/LaPresse

Sie stehen nicht allein in Europa. Nie war das Ansehen der Alt-Parteien in Europa so schlecht – von Dublin bis Warschau, von Stockholm bis Lissabon.

Denn ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Rechtspopulismus. Neueste Umfragen bestätigen den Trend.

Grossbritannien: Nigel Farages Reform UK auf Platz eins.

Österreich: Herbert Kickls FPÖ auf Platz eins.

Deutschland: Alice Weidels AfD in manchen Umfragen auf Platz eins.

Frankreich: Marine Le Pens RN auf Platz eins.

Italien: Giorgia Melonis Fratelli auf Platz eins.

Niederlande: Geert Wilders PVV auf Platz eins.

Tschechien: Andrej Babis ANO auf Platz eins.

Und so geht es weiter – in Belgien, Rumänien, Polen und sogar in Portugal und Irland. Auf der grünen Insel überholte die nationalistische Sinn Fein die Altparteien, an der Algarve schoss die nationalistische Chega aus dem Stand auf den dritten Rang.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wind des Wandels das Ancien regime der Altparteien davon fegen wird.

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