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«Europa darf diesen ‹Plan› nicht einmal diskutieren»: Springer-Chef Mathias Döpfner warnt vor «Diktat-Frieden» in der Ukraine

Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, schlägt in einem Kommentar für die Bild-Zeitung scharfe Töne gegen den derzeit diskutierten Friedensplan für die Ukraine an. Sollte der Plan, wie berichtet, umgesetzt werden, käme dies, so Döpfner, einem «reinen Diktatfrieden» gleich, der das Ende der bestehenden Weltordnung markieren würde. «Denn er etabliert das Recht des Stärkeren, sich zu nehmen, was er will», warnt Döpfner.

OLIVER WEIKEN / KEYSTONE
epa05838397 Mathias Doepfner, CEO of German media company Axel Springer attends a press conference announcing the media giant's yearly results in Berlin, Germany, 09 March 2017
OLIVER WEIKEN / KEYSTONE

Konkret kritisiert er die vorgesehene Anerkennung der Krim als russisches Staatsgebiet. Ein solcher Schritt würde Wladimir Putin nicht nur für seine Aggression belohnen, sondern darüber hinaus zum Vorbild für andere Autokratien wie China oder den Iran werden. «Wer zu diesem Plan ja sagt, versündigt sich für immer an jeder Art von Völkerrecht und territorialer Integrität», schreibt Döpfner.

Er warnt vor einem globalen Dominoeffekt: Wenn sich Gewalt und Expansion durchsetzen, könnten weitere völkerrechtswidrige Annexionen folgen – wie etwa ein chinesischer Angriff auf Taiwan oder die Auslöschung Israels.

Für Döpfner steht fest: «Europa darf diesen ‹Plan› nicht einmal diskutieren.» Es gehe längst nicht mehr um die Verteidigung der Ukraine. Sondern «um die Zukunft unserer Werte, einer auf dem Recht basierenden Weltordnung», so der Springer-Chef.

Vielleicht sei das nun wirklich der «historische Moment Europas», schliesst Döpfner. «Entweder wir stehen zusammen. Oder wir fallen.»

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