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«Europa braucht Viktor Orbán»: Internationale Rechte stellt sich in Wahlkampfvideo hinter Ungarns Premier

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«Europa braucht Viktor Orbán»: Internationale Rechte stellt sich in Wahlkampfvideo hinter Ungarns Premier
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Mitten im ungarischen Wahlkampf rückt Ministerpräsident Viktor Orbán seine internationalen Kontakte in den Fokus: In einem am Mittwoch veröffentlichten Video sprechen sich knapp ein Dutzend rechte Spitzenpolitiker für den Chef der Fidesz-Partei aus.

«Europa braucht Viktor Orbán», sagt AfD-Co-Chefin Alice Weidel in dem Zusammenschnitt, der unter anderem über soziale Medien verbreitet wird. Auch Italiens Ministerpräsidentin Meloni betont die gemeinsamen Werte: «Zusammen stehen wir für ein Europa, das nationale Souveränität respektiert und stolz auf seine kulturellen und religiösen Wurzeln ist.» Le Pen lobt Orbán als treibende Kraft des «Lagers der Patrioten und Verteidiger souveräner Völker».

AKOS KAISER HANDOUT / KEYSTONE
epa12628649 A handout photo made available by the Hungarian PM's General Department of Communication shows Hungarian Prime Minister Viktor Orban holding a year-commencing international press conference in his office in Budapest, Hungary, 05 January 2026
AKOS KAISER HANDOUT / KEYSTONE

Das Timing ist kein Zufall: Am 12. April wird in Ungarn gewählt. Orbáns Regierungspartei Fidesz liegt laut Umfragen hinter der neugegründeten Tisza-Partei von Péter Magyar – einem früheren Vertrauten Orbáns. Dieser setzt im Wahlkampf auf innenpolitische Themen und verspricht unter anderem, blockierte EU-Milliarden freizuschalten und Korruption zu bekämpfen.

Fidesz wiederum betont Orbáns Rolle als internationaler Akteur – auch im geopolitischen Kontext: So lobt Weidel dessen Haltung im Ukraine-Krieg und nennt ihn einen «Kämpfer für den Frieden». Italiens Matteo Salvini sagt im Video: «Wenn du Frieden willst, wähle Fidesz.» Auch Israels Premier Netanjahu kommt zu Wort und attestiert Orbán die «Fähigkeiten, sein Land zu schützen» – obwohl Israel offiziell die AfD und die FPÖ boykottiert.

Die Abwesenheit von US-Vertretern wird durch einen Brief von Donald Trump kompensiert, den Orbán im Dezember veröffentlicht hatte. Darin wünscht der Ex-Präsident «viel Glück» und lobt Orbáns Einsatz für «Glauben, Familie und Souveränität».

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