Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Montag, dem 10. November 2025. Man muss ja die Schweiz immer wieder verlassen, um die Schweiz. von neuem Wert zu schätzen. Und so geht es mir eigentlich jedes Mal, wenn ich im Ausland war. Nicht, weil ich das so schlimm finde, die Schweiz zu verlassen. Ich finde das hochinteressant. Ich war jetzt eine halbe Woche in Deutschland. Das war wieder augenöffnet in vielerlei Hinsicht. Tolle Gespräche, tolle Erfahrungen, ausverkaufter Vortrag in Riesa. Große Berichterstattung in den deutschen Medien. Dann das Literaturfestival, die Büchermesse in Halle. Auch interessant, speziell interessant wiederum die Begegnung mit Halle, übrigens eine sehr, sehr schöne Stadt, deren Altstadt, Innenstadt, durch die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs eben nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden ist, ja mehr oder weniger verschont wurde. Aber immer wieder auch natürlich dann schön, dass man in die Schweiz zurückkommen kann. Hinweise in eigener Sache. Wir bringen ja in diesem Jahr wieder den... digitalen und analogen Adventskalender der Weltwoche heraus, auf vielfachen Wunsch der Leserschaft. Wunderschön gedruckt, ausgeprintet und verarbeitet als Triptychon zum Aufklappen mit einem Blick auf den Zitglucke-Turm in Bern und die wunderschönen bernischen Lauben. Das passt natürlich zur theologischen Kernsubstanz, die in diesem Adventskalender kongenial aufbereitet wird durch Gottfried Locher, den Theologen Ihnen bestens bekannt. Er hat ja früher auch schon mit uns in diesem Projekt zusammengearbeitet, beim Adventskalender. Jetzt bringen wir ihn wieder raus, und zwar in Zusammenarbeit mit Gottfried Lochers, Firma www.sonntagswort.com Sie können dort auch den Kalender bestellen. Wir haben ihn nicht mehr beigelegt, jetzt automatisch der Weltwoche. Sie müssen ihn bestellen und Sie können dann dort eben bei jedem Türchen eintauchen mit QR-Code in die digitale Würdigung des entsprechenden Adventstages anhand eines Bildes und eben auch der betreffenden biblischen und christlichen Bezüge. Das ist eine sehr wirklich tolle... Tolle Sache, wir haben es vor vier Jahren zum ersten Mal gemacht und das hat die Leute begeistert. Vortragstournee in Deutschland, da geht es weiter. Am letzten Donnerstag war ich ja in Riesa, in der Nähe von Dresden. Jetzt am 11. November, das wäre morgen, Dienstagabend bin ich in Karlsruhe und würde mich freuen, Sie dort persönlich treffen zu können. Ich werde natürlich die Erfahrungen jetzt einarbeiten in Deutschland. dann gibt es irgendwie eine Funkstörung zwischen... West- und Ostteil. Und darüber werden wir sicherlich reden können. Dann am 17. November bin ich in Leverkusen und am 18. November zum vorläufigen Abschluss in Erfurt. Erfurt ist bereits ausverkauft. Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr. Weitere Informationen und Tickets finden Sie unter www.weltwoche.de-events. www.weltwoche.de-events E-V-E-N-T-S Vielen herzlichen Dank. Machen Sie Werbung. Und wir haben, ich zeige es dann in der deutschen, der internationalen Ausgabe, grossflächige Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung bekommen. Da war ein Kollege in Riesa dabei. Da haben wir noch gestaunt, wie anerkennend ja geradezu wohlwollend da geschrieben wurde. natürlich. In Deutschland kommt es zum Teil bei den Mainstream-Medien nicht so gut an, wenn sie ein paar abweichende Thesen vertreten. Aber ist ja auch okay. Man soll dann kritisieren. Manchmal bringen sie sogar ein Argument. Das ist dann allerdings eher die Ausnahme und kommt ganz selten vor. Also diesmal waren da keine Argumente, waren einfach Formulierungen, Beobachtungen und Behauptungen dabei. EU-Verträge. Der Bund erwartet tausende neue Sozialhilfefälle pro Jahr. Dem Tagesanzeiger wird offensichtlich dieses EU-Vertragsungetüm allmählich ungeheuer. Die Schweiz muss künftig grosszügiger sein mit EU-Zuwanderern, die Sozialhilfe beziehen. Ich zitiere aus der heutigen Ausgabe. Die bloße Zahl ist eindrücklich. 690'000 Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union wären fünf Jahre. nach Übernahme der neuen Personenfreizügigkeitsregeln auf einen Schlag berechtigt, in der Schweiz ein Daueraufenthaltsrecht zu beantragen. Das schätzen Experten im Auftrag des Bundes. Die Bedingung, man muss fünf Jahre lang in der Schweiz gearbeitet haben. Auch wer kein Wort Deutsch, Französisch oder Italienisch spricht, kann für immer in der Schweiz bleiben. Das Daueraufenthaltsrecht, das in den neuen EU-Verträgen vorgesehen ist, wäre vor allem für Personen lohnenswert, die in Niedriglohnjobs arbeiten. Das, was wir hier schon seit Jahren sagen, das ist genau das Problem. Es kommen dann eben schlecht Qualifizierte mit höherem Arbeitslosenrisiko in die Schweiz. Was meinen Sie, was machen Sie im Falle der Arbeitslosigkeit? Sie bleiben in unseren Sozialwerken, die jetzt schon überstrapaziert sind. Sie sehen jetzt schon, bereits vor zehn Jahren habe ich diese Statistiken in meiner damaligen Wahlkampfzeit, als ich zum ersten Mal für den Nationalrat kandidierte, dargelegt. Man konnte das sehr klar und auch drastisch darstellen, dass die Beanspruchung unserer Sozialwerke durch Personen aus der Europäischen Union viel höher war anteilsmässig als durch Schweizer. Das können wir uns schlicht nicht leisten. Das ist Wahnsinn, so etwas zu machen. Doch es gibt immer noch... Stimmen zum Beispiel in der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe. Da sagt Geschäftsführer Markus Kaufmann gemäss Tagesanzeige, das sei überhaupt kein Problem, man erwarte da keine Zuwanderung entsprechender Kreise. Da fragt man sich dann schon, in welchem Paralleluniversum leben diese Kollegen, leben diese Leute. Trumps brisante Forderung im Zollstreit, die Schweiz soll künftig US-Sanktionen mittragen, und das wirfst du über das Wochenende. Wellenenthüllungen aus dieser Privataudienz von schweizerischen bzw. ausländischen Unternehmen in der Schweiz. Schweizer Unternehmen, sehr viele Vertreter aus der Romandie übrigens dabei. Noch interessant, muss die Romandie jetzt die Schweizer Industrie retten? Da bei Trump sind Vorsprechen gegangen, keine Verhandlungen, sondern Lobbying. Löst dann wiederum in der Politik narzisstische Kränkungen aus, darüber schreibt die NZZ heute Morgen. Dass die politischen Instanzen, die Parteien und Parteiexponente, die Pfauen der bundesparlamentarischen Bühne gar nicht erfreut sind, dass jetzt da die Unternehmer helfen. Das geht ja, das wäre ja noch schöner, wenn da die Unternehmer sich einmischen. Das wäre schon unglaublich, wie kleinkariert und konventionell man denkt da im Bundeshaus. Das ist wirklich eine geschlossene Abteilung, die leben auf ihrem eigenen... Planetensystem auf ihrer eigenen Umlaufbahn. Nun also, brisante Forderungen. Trump soll gesagt haben, wichtige US-Sanktionspakete sollen mitgetragen werden, künftig von der Schweiz beispielsweise soll man restriktiver werden, wenn chinesische Firmen hier Firmen kaufen wollen. Also der Versuch der Einmischung. Bullying, Ellenbogenpolitik gibt es bis jetzt natürlich auch, immer wieder durch die Vereinigten Staaten. Du bist entweder für uns oder gegen uns. Der Amerikaner hat überhaupt kein Gespür für die Neutralität. Aber es ist der Fehler des Amerikaners. Das ist natürlich der Fehler unserer Politik, des Bundesrats. Wenn du selber die Neutralität aufgibst und nicht mehr daran glaubst, kannst du nicht erwarten, dass die anderen Länder auch daran glauben. Ich habe es ihnen gesagt, wenn wir die Neutralität aufgeben, werden wir ausgeplündert. Dann fängt man an, uns hineinzuziehen in diese internationalen Konflikte. Dann müssen wir gegen die Chinesen losgehen. Dann müssen wir mit denen Krieg anfangen. Müssen wir mit diesen nicht mehr Handel treiben und so weiter. Da geht die Schweiz kaputt. Und das hat man nicht realisiert. Man hat es auch in der SVP nicht realisiert, in der Schweizerischen Volkspartei, dass man das viel entschiedener nach vorne bringen muss. Die sind alle Putin und Russland traumatisiert, weil sie sich nicht getrauen. für die Neutralität einzustehen, weil dann die Linken sagen, das sei eine Unterstützung des Aggressors. Sogar in der FDP sagen sie diesen hanebüchenen Unsinn, meine Damen und Herren. Man muss das einfach auch am frühen Morgen in dieser Deutlichkeit unterstreichen. Einfach Unsinn. Wer sich für die schweizerische Neutralität einsetzt, setzt sich für die Schweiz ein. Und weder für Putin noch für Trump oder für sonst irgendeinen dieser Raubtierpolitiker da draussen. Was ist das für eine verwahrloste Denkhaltung? Aber jetzt muss ich mich gleich wieder beruhigen. Weil das ist ja nicht zumutbar, wenn ich sie da am frühen Morgen schon mit solcher Betriebstemperatur in Fahrt bringe. Also das ist einfach fürchterlich. Und ich komme dann gleich noch darauf, wie die Medien auf so etwas reagieren. Die klicken natürlich bereits vorsorglich ein. Albert Rösti, es geht nicht ohne Kernkraft. Das ist eine Aussage, die er am Wochenende gemacht hat, die auch heute noch Widerhalt und Echo. Ja, Arthur Ruttishauser in der Sonntagszeitung. Der Chefredaktor schreibt. Die Schweiz wird wohl nicht darum herumkommen, Hilfspolizist für die Amerikaner zu spielen, aber zur Gewohnheit sollte es nicht werden. Was ist jetzt das wieder für eine Haltung? Die Medien knicken eben auch auf der ganzen Linie ein. Wieso müssen wir Hilfspolizist spielen? Wieso müssen wir das? Wieso müssen wir... Bereits auf Vorrat nachgeben, warum muss man jetzt diesem Trump hinterher hösseln? Warum müssen wir jetzt da entgeben? Warum müssen wir das? Wir müssen gar nichts, wir müssen Nein sagen und für die Interessen der Schweiz schauen. Und diese Schluffi-Politik da, diese Schluffi-Politik, aber zur Gewohnheit sollte es nicht werden. Also wirklich dafür bin ich nicht, aber wir müssen es dann doch. Ich meine, das ist genau diese Haltung und das Gleiche mit diesen EU-Verträgen. Da ist ja der Tagesanzeiger sowieso Feuer und Flamme, aber auch diese CH-Medien aus dem Kanton Aargau. Und da schreibt Patrick Müller, der Chefredaktor, im Interesse der Schweiz ist, die Verträge unterzeichnen und in der Umsetzung auch mal störrisch sein. Also, wir unterschreiben einen Vertrag, um ihn dann nicht einhalten zu müssen. Das ist die Argumentation von Simon Michel, da dem Milliardärserben mit dessen Vater im Burgdorf diese Wahnsinnsfirma Ipsomed aufgebaut hat, sich jetzt übrigens für eine moderate Erbschaftssteuer ausspricht. Der Multimilliardär allerdings droht, wenn die Juso-Initiative angenommen wird, dann verschwindet er in Richtung Italien. Das kann ich nachvollziehen, das Gift. Aber da ist irgendwo auch das Einknicken bei dieser Familie ganz tief drin. Wieso muss man eine moderate Erbschaftssteuer machen? Das Geld, das man vererbt, das Vermögen, ist ja bereits zweimal mindestens versteuert worden. Wieso muss man es noch ein drittes Mal besteuern? Man kann es ja auch ein viertes Mal, ein fünftes Mal, man kann es so lange besteuern, bis gar nichts mehr da ist. Was ist denn das für eine Einstellung gegenüber dem Eigentum? Und wenn das nicht einmal mehr die Unternehmer vertreten, weil sie Angst haben, dass ihnen dann die Linken das Haus anzünden, dann sind wir in der Schweiz wirklich an einem Punkt, wo man sich fragen muss, gibt es in der Schweiz eigentlich noch den Willen zur Schweiz oder hat die Willensnation... den Willen verloren und gibt man sich da einfach Preis, lässt man sich sinken, lässt man sich treiben, also die Medien sowieso, im Interesse der Schweiz ist die Verträge unterzeichnen und in der Umsetzung auch mal störig sein. Also was ist denn das für eine Schrumpfstufe? Schweizerischer Souveränität und schweizerische Eigenständigkeit, das ist der Mainstream. Das sind die, die glauben, die Wahrheit gepachtet zu haben. Das sind die, die glauben, sie wissen ganz genau. wie sich die Schweiz auch ausserpolitisch im Ukraine-Krieg verhalten soll. Das sind dann auch die, die kommen. Jeder, der für die Neutralität ist, ist ein Putin-Liebhaber, ist ein Putin-Freund. Moskau einfach. Das sind diese ganz primitiven Stammhirnregungen, diese Zuckungen quasi aus den Reptilienzonen der menschlichen Intelligenz, quasi aus diesen Nerven, aus diesen Ganglienzentren, gewissermassen, die uns schon quasi in der Ruhe zucken. als in der Vorstufe, wo man Mensch geworden ist, quasi schon im Kalkwappen-Stadium, hat man solche Merkwürdigkeiten, sind da irgendwo abgelagert worden. Und mit diesen Primitivitäten versucht man jetzt eine Diskussion zu führen. Nein, ich muss mich hier etwas zurückhalten, meine Damen und Herren. Ich finde es ja noch amüsant, wenn man das einfach publizistisch besprechen kann, aber es wird einem also schon etwas geschmucht bei der Sache, wenn man einfach merkt, wie einknickbereit da die Medien sind. Heute werden wir in der internationalen Ausgabe noch etwas ausgiebiger sprechen über das Demokratieverständnis der deutschen Bundespräsidenten. Das ist aus der Schweizer Sicht sehr interessant. Man kann ihnen ja eigentlich keinen Vorwurf machen. Ich sage immer, die Deutschen sind entschuldigt. Es ist noch eine junge Demokratie. Und wie der jetzt also die Brandmauer verteidigt, dass man mit Rechten nicht reden kann. Mit angeblichen Verfassungsfeinden. Damit treibt man ja da diese Unzufriedenen in die ausserparlamentarische Opposition, in den Bürgerkrieg. Will man denn die Unzufriedenen dermassen ausgrenzen, dass sie dann am Schluss in die Illegalität gedrückt werden, damit man sie dann verhaften kann? Ist das sozusagen das neue glorreiche Demokratieverständnis in der offensichtlich völlig verunsicherten Bundesrepublik? Unglaublich. Desinformation, die unterschätzte Gefahr für die Schweizer Demokratie. Ich habe mir schon gedacht, wie lange das dauert, bis da die Politologen Rahel Freiburghaus und Adrian Vatter, ich glaube, Rahel Freiburghaus hat mal gesagt, den Alten solle man das Stimmrecht wegnehmen, Rahel Freiburghaus und Adrian Vatter, Desinformation, die unterschätzte Gefahr für die Schweizer Demokratie. Nein, die Desinformation ist überhaupt keine Gefahr für die Demokratie. Nur eine, nicht die, die die meinen, die Desinformation des Bundes. Diese Informationsstellen, diese Fake-News-Fabrik im Bundeshaus, das ist vielleicht eine Gefahr für die Demokratie, wenn zum Beispiel in einem Abstimmungsbüchlein das Wort Erbschaftssteuer auf dem Titelbild gar nicht vorkommt. Das sind Desinformationen. Versuchte Ihre Führungen, Umlenkungen, Ablenkungen des Denkens. Aber hier meint man natürlich die Desinformation, die staatskritisch kommt, in Anführungszeichen Desinformation. fehlt gerade noch, dass wir da eine Wahrheitszentrale, ein Wahrheitsministerium aufziehen sollten. Der unverständliche Entscheid, der SBB einen Milliardenvertrag an die deutsche Firma Siemens zu vergeben, hat natürlich Wellen geworfen, ist auch wirklich fragwürdig. Ich habe ja eine kleine Umfrage gestartet, was ist das eigentlich, wenn man als SBB, Staatsbetrieb, einen solchen Auftrag an ein ausländisches Unternehmen... vergibt und nicht an ein Schweizerisches. Ist das vernünftig? Ist das krank? Ist das Landesverrat? Ich habe mir da Antworten schicken lassen. Und nicht amüsiert ist natürlich Peter Spuhler, der Unternehmer. Er will sich jetzt auch wehren. Die SBB schlagen etwas zurück und sagen, ja, wir sind da nicht dazu da, das heimische Schaffen zu fördern, das heimische Schaffen zu wehren. Ja, nein, das heimische Schaffen. Aber man nimmt dann schon von den heimischen Leuten die Steuergelder. Ist auch interessant, oder? Die Schweiz Die offizielle, die politische Schweiz ist ja bis zur Selbstpreisgabe freundlich gegenüber dem Ausland. Andere schützen ja etwas ihre Unternehmen. Klar, natürlich, das ist auch die Stärke der Schweiz, dass wir nach Leistung vergeben. Aber ist es gut, dass wir diskutieren, dann kann ja die SBB mal zeigen, was jetzt an Siemens so viel besser ist als an Stadler Rail. Milliardär Michel droht mit Wegzug, darüber haben wir schon gesprochen. Der BBC-Direktor tritt zurück. Weil auf dem hoch angesehenen britischen Sender ein Zusammenschnitt erschienen ist, bei dem es so aussieht, als hätte Donald Trump am 6. Januar 2021 wirklich zum Sturm aufs Kapitol aufgerufen, so wie ein Aufwiegler. Und dafür muss er jetzt zurücktreten. Endlich, könnte man sagen. Aber bevor man sich bei uns zu sehr auf die Schultern klopft, bei uns waren auch reine Fake News. Es wurde ja von Anfang an systematisch ausgeblendet, dass Trump immer gesagt hat, Let's go peacefully and patriotically marschieren wir jetzt zum Capitol, um unsere Senatoren anzufeuern in diesem Prozess. 10'000 sind da nach Washington gekommen, sehr viele Amerikaner, die das Gefühl hatten, diese Wahl sei da irgendwie nicht mit rechten Dingen zugegangen. Diese ganzen Corona-Pandemie mit den Briefwahlen, diesen ganzen Merkwürdigkeiten, da den amerikanischen Städten, die gebrannt haben, Lichterloh. durch diese Black Lives Matter Bewegung. Das war ja eine ganz brenzlige, fürchterliche Stimmung damals in den USA. Und Trump mit dieser Rede, ich halte sie auch für verantwortungslos, was er da gemacht hat. Ich habe das auch damals kritisiert. Aber die Art und Weise, was man dann daraus gemacht hat, das waren von Beginn an auch bei uns Fake News. Und wenn man es so ernst nimmt wie die Briten, dann müssen auch bei uns einige zurücktreten. Vor 100 Jahren ist geboren Richard Burton, einer meiner Lieblings. Schauspieler seit vielen, vielen Jahren. Schon als Kind war ich fasziniert von Richard Burton, der übrigens auch ein sehr exzellenter Schreiber, Tagebuchschreiber war. Er hat wahnsinnig viel gelesen, kommt ja aus einer Bergbauarbeiterfamilie aus Wales, in der traditionsgemäss sehr viel getrunken wurde. Das wurde dann auch für ihn irgendwann zum Problem, zum Untergang. Er hat... Amen. Ja, faktisch, also sich fast schon in jenen Bereich hineingesoffen, von dem es kein Zurück mehr gibt, hat darüber auch offen und offiziell immer wieder Auskunft gegeben, hat das dann auch erklärt. Und man sieht es ihm auch an in den 60er Jahren, aber der war auf dem absoluten Gipfel des Glamours, des Ruhms, auch eben als brillanter Schauspieler, der er war. Es gibt Stimmen, die sagen, er habe sein Talent eigentlich verschwendet, er habe das quasi verkommerzialisiert, Vor allem dann zusammen mit der... Schauspielerin Elizabeth Taylor, der in eine sehr wechselhafte, aber sehr auch intensive, leidenschaftliche Liebesbeziehung verband. Die haben zweimal geheiratet und waren so etwas wie Brad Pitt und Angelina Jolie sozusagen vor, also als man über die noch redete, vor ihrer Zeit in einer noch ganz anders geprägten, glamourösen Sphäre. Richard Burton mit seiner Stimme, eine raue, sehr männliche, aber gleichzeitig auch hoch verletzliche Stimme, natürlich ein unglaubliches Gesicht, extrem gut aussehend und Ein ganz toller Schauspieler, eine der grossen Persönlichkeiten der Leinwand und der Bühne, der Richard Burton, der dann in der Schweiz gelebt hat und auch gestorben ist, in der Westschweiz. Und er ist nie ohne eine Handgepäckstasche gereist, voller Bücher, hat sehr viel gelesen. Hat seinen Kindern übrigens folgenden Ratschlag gegeben, er hat gesagt, ihr solltet nicht Schauspieler lernen. So etwas Unseriöses, das ist gar kein richtiger Beruf. Ihr solltet auch nicht Literatur oder so etwas studieren. Ihr müsst einfach viel lesen. Literatur und Geschichte, das müsst ihr euch selber beibringen. Studiert Naturwissenschaft, studiert etwas Richtiges, werdet Ingenieure oder Anwälte oder sonst etwas. Aber sicherlich nicht diese Softfächer, das könnt ihr euch in der Freizeit beibringen. Überhaupt kein Problem, solltet ihr auch. Es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. aber studieren, die Ausbildung sollte einer aussehen. anderen Thematik gewidmet sein. Richard Burton, einer der ganz grossen Künstler des 20. Jahrhunderts. Nur 59 Jahre alt ist er geworden, ist allerdings schon weit wie über 70 aus. Natürlich diese verschleissende Lebenswandlung mit Hektolitern von Alkohol und dann nicht einfach nur ein bisschen verdünnter Rotwein und Panache Bier, sondern die sind dann richtig in die harten Säfte eingestiegen. Die harten Jungs von damals, das gehörte vielleicht auch noch ein bisschen zu diesen Männlichkeits... Ritualen auch nicht unter den Tisch zu fallen, nach der Einnahme grösserer Mengen am Alkohol. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Bis dann.
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