Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU-Trupp wartet auf Genehmigung der Ukraine für Pipeline-Inspektion

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
EU-Trupp wartet auf Genehmigung der Ukraine für Pipeline-Inspektion
EU-Trupp wartet auf Genehmigung der Ukraine für Pipeline-Inspektion
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ein von der EU koordinierter Inspektionstrupp wartet seit Wochen auf die Genehmigung aus Kiew, den Ort eines Angriffs auf die Druschba-Ölpipeline zu untersuchen. Dies berichtet Euractiv. Die Leitung transportiert russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei. Eine Freigabe für den Einsatz vor Ort steht bislang aus.

Martin Divisek/DPA/Keystone
Mero-Öltanklager an der Druschba-Pipeline bei Nelahozeves (Symbolbild)
Martin Divisek/DPA/Keystone

Ein EU-Diplomat sagte: «Wir haben kein klares Bild davon, was die Ukraine hier beabsichtigt.» In diplomatischen Kreisen wird das Vorgehen Kiews als «nicht klug», «ein Rätsel» und «unklar» beschrieben. Gleichzeitig wächst die Ungeduld auch gegenüber Ungarn. Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert einen bereits vereinbarten EU-Kredit über 90 Milliarden Euro und erklärte dazu: «Kein Öl = kein Geld».

Ein Diplomat sagte zudem: «Wenn Druschba freigegeben wird, gewinnen alle Seiten.» Ein anderer erklärte: «Der einzige Ausweg aus dieser Pattsituation ist, die Lage vor Ort zu prüfen und dort zu sehen, was die Wahrheit ist.»

Ein Diplomat sagte, es sei nachvollziehbar, keine Infrastruktur zu reparieren, die die Kriegsführung der Gegenseite finanziere. «Auf menschlicher Ebene kann man verstehen, warum man etwas reparieren sollte, das die Kriegsmaschinerie der anderen Seite finanziert», sagte er. «Es ist eine absurde Situation.» Ein weiterer Diplomat betonte: «Es ist ein Land im Krieg.»

Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich grundsätzlich offen für technische Unterstützung gezeigt und erklärte: «Ich begrüsse und akzeptiere Ihr Angebot der notwendigen technischen Unterstützung und Finanzierung, um die Reparaturarbeiten abschliessen zu können.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.