Donald Trumps Vorschlag für ein trilaterales Spitzentreffen zur Ukraine hat überraschend Rückhalt in der EU gefunden. Mehrere führende europäische Diplomaten unterstützen die Idee eines Treffens zwischen den USA, Russland und der Ukraine – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das berichtet das Magazin Politico unter Berufung auf mehrere mit dem Thema vertraute Beamte.
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Trump hatte sich am Samstag nach dem Alaska-Gipfel mit den EU-Chefs ausgetauscht. Unter anderen waren EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen, Kanzler Friedrich Merz, Frankreich-Präsident Macron, Grossbritanniens Premier Keir Starmer, Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Italiens Premierministerin Giorgia Meloni beteiligt. Auf der Seite der Amerikaner nahmen der Sonderbeauftragte Steve Witkoff und Aussenminister Marco Rubio teil.
Der nächste Schritt, wie von Trump vorgesehen, müsse sein, «weitere Gespräche unter Einbeziehung von Präsident Selenskyj» abzuhalten, erklärte die Gruppe der europäischen Länder. «Wir sind auch bereit, mit Präsident Trump und Präsident Selenskyj auf ein trilaterales Gipfeltreffen mit europäischer Unterstützung hinzuarbeiten.»