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EU-Sanktionen gegen Schweizer Ex-Nachrichtenoffizier Jacques Baud: Die Medien berichten in einer Mischung aus Zustimmung und Warnung

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EU-Sanktionen gegen Schweizer Ex-Nachrichtenoffizier Jacques Baud: Die Medien berichten in einer Mischung aus Zustimmung und Warnung
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Die EU hat den ehemaligen Schweizer Nachrichtenoffizier und Oberst a. D. Jacques Baud auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Begründet wird dies mit dem Vorwurf, Baud fungiere als «Sprachrohr prorussischer Propaganda». Die Weltwoche hat berichtet.

Die Massnahmen gegen Baud umfassen ein Einreiseverbot für EU-Staaten sowie das Einfrieren allfälliger Vermögenswerte. Schweizer Medien und internationale Beobachter ordnen den Schritt unterschiedlich ein.

EU-Sanktionen gegen Schweizer Ex-Nachrichtenoffizier Jacques Baud: Die Medien berichten in einer Mischung aus Zustimmung und Warnung

Die Nachrichtenagentur SDA und das Portal Bluewin berichten nüchtern über den Vorgang und verweisen darauf, dass die Schweiz die EU-Sanktionen nicht automatisch übernimmt.

Der Blick folgt weitgehend der EU-Argumentation. Baud habe wiederholt Narrative verbreitet, welche Russland entlasteten und die Ukraine für den Krieg mitverantwortlich machten. Die Sanktionierung wird als konsequenter Schritt im Kampf gegen Desinformation dargestellt.

Was auffällt, ist das Schweigen alternativer Plattformen. Es gibt vereinzelte Ausnahmen wie das Portal Transition News, das in den Sanktionen einen gefährlichen Präzedenzfall sieht und vor einer Ausweitung politischer Strafmassnahmen auf missliebige Meinungen warnt.

Darüber hinaus wird der Fall von Jacques Baud aber von den sonst kritischen «Gegenmedien» kaum aufgenommen – aus welchen Gründen auch immer.

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