Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU prüft Aufhebung von Russland-Sanktionen gegen Ölhändler

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
EU prüft Aufhebung von Russland-Sanktionen gegen Ölhändler
EU prüft Aufhebung von Russland-Sanktionen gegen Ölhändler
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Europäische Union erwägt, Sanktionen gegen den niederländischen Ölhändler Niels Troost aufzuheben. Dies berichtet die Financial Times.

Troost war im Dezember 2024 mit einem Einreiseverbot und dem Einfrieren von Vermögenswerten belegt worden. Zuvor hatte die Financial Times berichtet, dass eine in Dubai ansässige Tochter seines Schweizer Unternehmens Paramount Energy and Commodities russisches Öl über der von der EU unterstützten Preisobergrenze gehandelt habe. Troost lebt in der Schweiz und ist einer der wenigen EU-Bürger, gegen die die Union in diesem Zusammenhang Sanktionen verhängt hat. Auch Grossbritannien und die Schweiz belegten ihn mit Strafmassnahmen. Gegen die EU-Sanktionen legte er im vergangenen Jahr Klage ein, über die noch nicht entschieden wurde.

Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
Flagge der Europäischen Union.
Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.

Nach einem Entwurf der Verordnung, den die Financial Times einsehen konnte, gehört Troost zu zwei Personen, deren Streichung von der Sanktionsliste vorgeschlagen wird. Die zweite ist Maya Nikolaevna Bolotova, die Tochter des Transneft-Chefs Nikolay Tokarev.

Diplomaten begründeten den möglichen Schritt mit rechtlichen Erwägungen. Troost und Bolotova würden «als weniger politisch und rechtlich schwächer» eingestuft, sagte ein EU-Diplomat der Zeitung.

Die Verlängerung der Sanktionen wird jedoch durch Ungarn und die Slowakei verzögert. Beide Länder verlangen laut Diplomaten zusätzlich die Streichung weiterer Namen, darunter des russisch-usbekischen Oligarchen Alischer Usmanow.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.