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EU-Parlament einigt sich auf Eckpunkte für digitalen Euro

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EU-Parlament einigt sich auf Eckpunkte für digitalen Euro
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Die EU-Gesetzgeber haben sich nach monatelangem Stillstand auf zentrale Eckpunkte für die Einführung eines digitalen Euro geeinigt. Laut einem Entwurf, der Euronews vorliegt, verständigten sich die Berichterstatter des Europäischen Parlaments auf den künftigen Anwendungsbereich und das Grunddesign der digitalen Währung.

Demnach soll der digitale Euro sowohl online als auch offline einsetzbar sein. Er wäre eine von der Europäischen Zentralbank ausgegebene elektronische Form von Bargeld und würde parallel zu Banknoten sowie bestehenden Zahlungsdiensten privater Anbieter genutzt. Ziel ist es, ein einheitliches europäisches Zahlungssystem zu schaffen, das weniger abhängig von US-Konzernen wie Visa oder Mastercard ist.

OLIVIER HOSLET / KEYSTONE
Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel (Symbolbild)
OLIVIER HOSLET / KEYSTONE

Die Einigung wurde möglich, nachdem der federführende Berichterstatter Fernando Navarrete seine bisherige Blockadehaltung aufgegeben hatte. Er hatte darauf bestanden, den digitalen Euro auf Offline-Zahlungen zu beschränken, und damit den Gesetzgebungsprozess über Monate hinweg verzögert. Mit seinem Kurswechsel fiel eine zentrale Hürde.

«Dank unserer Änderungsanträge und unserer entschlossenen Haltung haben wir endlich den politischen Stillstand beim digitalen Euro überwunden», sagte der Abgeordnete Pasquale Tridico dem Sender Euronews. «Die Unterscheidung zwischen Online- und Offline-Zahlungen ist aufgehoben, und es handelt sich nun um ein einheitliches Zahlungssystem.»

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