Die EU führte im Oktober 2019 ein grosses Planspiel mit der «absichtlichen Freisetzung» von Krankheitserregern in Griechenland durch. Beteiligt waren alle 27 Mitgliedstaaten. Geübt wurde insbesondere auch die «Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Gesundheitswesen und den Strafverfolgungsbehörden», wie das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) schreibt. Neben dem Katastrophenschutz seien auch die Polizei und die Strafverfolgung involviert gewesen.
Kurz darauf brach die Covid-Pandemie aus, die nach heutigem Wissensstand durch ein künstlich erzeugtes Virus in einem chinesischen Labor in Wuhan ausgelöst wurde.
Der österreichische EU-Abgeordnete Gerald Hauser verlangt nun von der EU-Kommission weitere Angaben zu dem Planspiel. «Ich will jetzt wissen, wo und in welcher Form Details zu der Übung im Oktober 2019 in Griechenland eingesehen werden können. Was waren die Szenarien, die Inhalte, welche Institutionen und Teilnehmer waren beteiligt, und welche Ergebnisse gab es?»
Hauser fordert «vollkommene Transparenz und Aufklärung zu allen Corona-Themen». Die Impfstoffbestellungen, alle Entscheidungen über die Massnahmen und alle Vorbereitungen auf die Pandemie müssten auf den Tisch. Die Öffentlichkeit habe das Recht auf diese Informationen.
Auf Anfrage von Hauser hatte die EU-Kommission kürzlich zugegeben, dass es vor der Pandemie im Februar 2019 ein weiteres Planspiel namens «Blue Orchid» gab. Dieses war bisher geheim gehalten worden.
Zeitgleich mit der grossangelegten EU-Pandemieübung unter Einbezug von Polizei und Justizbehörden fand im Oktober 2019 in New York ein weiteres Pandemievorbereitungstreffen statt, organsiert vom Zentrum für Gesundheitssicherheit der Johns-Hopkins-Universität – unter dem Namen «Event 201» und in «Partnerschaft» mit dem Word Economic Forum (WEF) und der Bill and Melinda Gates Foundation. Die «hochrangige Pandemieübung» veranschaulichte laut Johns Hopkins «Bereiche, in denen öffentlich-private Partnerschaften während der Reaktion auf eine schwere Pandemie notwendig sein werden, um grossflächige wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen zu mindern».
Wer nun denkt, das Ganze gehe die Schweiz nichts an, der irrt. Die geplante Pandemie ergriff bekanntlich auch unser Land. Und in Zukunft werden die Schweizer Behörden noch enger international zusammenspannen und Vorschriften internationaler Organisationen folgen. Neben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist dies auch das eingangs erwähnte Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, das gemäss dem neuen Gesundheitsabkommen, das Teil des EU-Anbindungsvertrags ist, im Falle einer Pandemie, sei sie geplant oder ungeplant, sogar «EU-Gesundheits-Einsatzgruppen» in die Schweiz senden darf.
— Dr. Philipp Gut (@PhGut) September 16, 2025
EU-Abkommen: Brüssel will «Gesundheits-Einsatzgruppen» in die Schweiz schicken. Wissen die Verantwortlichen, was sie da sagen? Wissen sie, wer die Einsatzgruppen waren? https://t.co/94PvQRmcpV
— Dr. Philipp Gut (@PhGut) September 16, 2025