Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU-Kommissar fordert rasche Auszahlung von G-7-Krediten an die Ukraine

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
EU-Kommissar fordert rasche Auszahlung von G-7-Krediten an die Ukraine
EU-Kommissar fordert rasche Auszahlung von G-7-Krediten an die Ukraine
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die EU-Kommission fordert von den G-7-Staaten eine schnellere Auszahlung der zugesagten Milliardenhilfen für die Ukraine. «Wir sind in Gesprächen mit anderen internationalen Geldgebern, um zu sehen, ob ihre Unterstützung an den Anfang des Jahres vorgezogen werden kann», sagte Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis im Interview mit Euractiv. Damit solle das drohende Finanzloch im ukrainischen Haushalt Anfang 2025 geschlossen werden.

RONALD WITTEK / KEYSTONE
epa12549460 European Commission President Ursula von der Leyen (L) and European Commissioner for Economy and Productivity, Implementation, and Simplification, Valdis Dombrovskis before a debate on 'EU position on the proposed plan and EU engagement towards a just and lasting peace for Ukraine' at the European Parliament in Strasbourg, France, 26 November 2025
RONALD WITTEK / KEYSTONE

Die EU habe ihren Anteil am G-7-Kredit – insgesamt 18,1 Milliarden Euro – bereits ausgezahlt. Doch rund 14 Milliarden Euro, zugesagt von den USA, Kanada, Japan und Grossbritannien, seien noch ausständig. Für das erste Quartal 2025 erwartet Kiew ein Defizit von etwa zehn Milliarden Euro.

Parallel blockiert Belgien weiterhin den geplanten EU-«Reparationskredit» über 185 Milliarden Euro, der aus den Erträgen eingefrorener russischer Staatsvermögen gespeist werden soll. Premierminister Bart De Wever kritisierte das Vorhaben und verweist auf rechtliche Risiken und fehlende Lastenteilung zwischen den Mitgliedstaaten.

Dombrovskis bestätigte, dass Belgien den Plan «nach wie vor nicht akzeptiert», betonte aber: Eine Zustimmung sei «ideal, aber keine Voraussetzung», um den Gesetzesvorschlag vorzulegen. Sollte die Einigung bis Jahresende scheitern, erwägt Brüssel laut Kommission eine «Brückenlösung», um die Ukraine kurzfristig zu stützen. «Wir können unsere Optionen nicht endlos diskutieren», sagte Dombrovskis. «Wir müssen konkrete Entscheidungen treffen.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.