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Estland: Grossbritannien zieht Grossteil seiner Truppen ab, das baltische Nato-Mitglied ist entsetzt

Der Abbau britischer Truppen in Estland sorgt für Alarmstimmung im baltischen Nato-Mitgliedsstaat. Wie die britische Zeitung The Times berichtet, hat London seine Militärpräsenz in dem an Russland grenzenden Staat auf rund 1000 Soldaten reduziert – gegenüber 1650 im April 2022. Auch die Zahl der britischen Kampfpanzer sei auf unter zehn gesunken. Die Reduktion erfolgte, obwohl Grossbritannien zu Beginn des Ukraine-Kriegs eine Ausweitung seiner Truppen in der Region zugesagt hatte.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
British servicemen unfurl the Union Jack flag before the start of the Steadfast Dart 2025 exercise, involving some 10,000 troops in three different countries from nine nations and represent the largest NATO operation planned this year, at a training range in Smardan, eastern Romania, Wednesday, Feb
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Riho Terras, ehemaliger estnischer Generalstabschef und heutiger EU-Parlamentarier, warnte im Gespräch mit Times Radio eindringlich vor den sicherheitspolitischen Folgen. Grossbritannien habe Schwierigkeiten, «eine einzige Brigade aufzustellen», so Terras. Die finanziellen Engpässe der britischen Armee seien «offensichtlich». Dies zeige sich auch in der unvollständigen Teilnahme an der für Mai geplanten Nato-Grossübung «Hedgehog».

Zugleich wirft die Truppenreduzierung Fragen zur Rolle Grossbritanniens bei künftigen Friedensszenarien in der Ukraine auf. London und Paris streben die Bildung einer «Koalition der Willigen» an, um nach einem möglichen Waffenstillstand bis zu 30.000 Soldaten zur Sicherung ukrainischer Städte und Infrastruktur zu entsenden. Angesichts der Lage in Estland bezweifelt die Times jedoch, dass das Vereinigte Königreich überhaupt über die nötigen Ressourcen verfügt.

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