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Erstmals kündigt EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas Sanktionen gegen Israel an – und sie hat recht!

Endlich hat sie auch mal einen anderen Krisenherd ins Blickfeld genommen und nicht immer nur Ukraine, Ukraine, Ukraine.

Erstmals hat Kaja Kallas, die Aussenbeauftragte der EU, Sanktionen gegen Israel wegen dessen Vernichtungskrieg in Gaza angekündigt.

Klingt gut, hat nur so viel Wirkung wie eine Ankündigung, dass die Sonne künftig im Westen aufgeht. Um die Strafmassnahmen durchzusetzen, braucht es eine Mehrheit der Mitgliedsstaaten – und die ist nicht in Sicht. Deutschland sei Dank.

RONALD WITTEK / KEYSTONE
epa12366580 European Commission Vice-President and EU's High Representative for Foreign Affairs and Security Policy, Kaja Kallas, looks on before a 'State of the Union' debate at the European Parliament in Strasbourg, France, 10 September 2025
RONALD WITTEK / KEYSTONE

Dessen Kanzler vergiesst zwar – völlig zu Recht – Tränen über den Holocaust, verschliesst aber seine Augen vor den Bildern, die uns täglich aus der Hölle Gaza erreichen.

Nirgendwo ist die abgrundtiefe Verlogenheit des Westens besser zu besichtigen als bei der Haltung gegenüber Israel – und das schliesst ausdrücklich die Vereinigten Staaten ein.

Dass es die EU-Kommission von Ursula von der Leyen ohnehin nicht ernst meint, sieht man an anderer Stelle. Teresa Ribera, die spanische Vizepräsidentin der Behörde, soll aus dem Amt gemobbt werden. Ihr Vergehen: den Völkermord an den Palästinensern beim Namen genannt zu haben.

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