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Erst das Jesuskind, jetzt Bern: Operation-Libero-Frontfrau Sanija Ameti nimmt die Schweiz ins Visier

Im vergangenen September zielte Sanija Ameti auf ein Abbild der Muttergottes mit dem Jesuskind. Danach tauchte die Co-Präsidentin der Operation Libero unter. Inzwischen ist sie zurück. Und schiesst erneut: Diesmal gegen die Schweiz, dieses «schlafende Dornröschen der europäischen Familie».

Bern habe sich endlich der «Koalition der Willigen» anzuschliessen, schreibt Ameti in einem Gastbeitrag für die Zeitung Le Temps. Gemeint sind die Pläne Grossbritanniens und Frankreichs, eine Allianz zur Unterstützung der Ukraine zu schmieden.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Sanija Ameti, Co-Praesidentin Operation Libero, waehrend einem Interview nach einer Medienkonferenz zur Lancierung der Europa-Initiative, am Dienstag, 2
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

«Die volle Beteiligung der Schweiz an den gemeinsamen politischen Bemühungen ist von entscheidender Bedeutung», weiss die Co-Präsidentin der Operation Libero.

Alles andere sei «Desertieren». Auf keinen Fall dürfe Bern zum «Trojanischen Pferd» mutieren. Die Marschrichtung laute: Mit Vollgas in Richtung «Raum der Freiheit», also rein in den «europäischen Sicherheitsraum», raus aus der Neutralität.

Gleich sehen das auch Lisa Marchon und Till Burckhardt, die gemeinsam mit Ameti den pamphletartigen Kommentar verfasst haben.

Marchon ist Vorstandsmitglied der Operation Libero, Burckhardt Gründungsmitglied von Foraus, einer europhilen Denkfabrik, die sich mit Fragen zur Schweizer Aussenpolitik beschäftigt und grosszügig gesponsert wird vom Schweizer Steuerzahler.

2023 erhielt Foraus Subventionen vom Bund in Höhe von 107.000 Franken, rund 64.000 Franken davon kamen von FDP-Bundesrat Ignazio Cassis’ Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Liebäugelt man im Aussendepartement auch bereits mit einem Beitritt zur «Koalition der Willigen»? Bemerkenswert ist die Intervention von Ameti, Burckhardt und Co. allemal. Handelt es sich doch bei dem Bündnis bisher mehr um einen frommen Wunsch also sonst etwas.

Einen wirklichen Plan, wie man die Ukraine verteidigen will, sucht man in Europa nach wie vor vergeblich. Von einem «Raum der Freiheit» kann schon gar keine Rede sein. Vorherrschend ist die Orientierungslosigkeit.

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