Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Erleichterter Zugang zur Schweiz: Neue EU-Verträge ändern die Spielregeln der Einwanderung

Die Zuwanderung in die Schweiz wird künftig einfacher: Mit der Übernahme der EU-Unionsbürger-Richtlinie passt sich die Schweiz an zentrale EU-Regeln zur Personenfreizügigkeit an. Das berichtete die NZZ unter Berufung auf den Bundesrat. Im Fokus stehen dabei neue Rechte auf Daueraufenthalt und ein deutlich ausgeweiteter Familiennachzug.

© KEYSTONE / URS FLUEELER
Eine Uebersicht auf ein Perron mit angekommenen Zugsreisenden am Bahnhof Luzern am Donnerstag, 15
© KEYSTONE / URS FLUEELER

Neu können EU-Bürger nach fünf Jahren in der Schweiz ein unbefristetes Aufenthaltsrecht beanspruchen – auch wenn sie in der Zwischenzeit arbeitslos waren oder Sozialhilfe bezogen haben, solange gewisse Bedingungen erfüllt sind. Dieses Recht gilt ebenso für Familienangehörige, darunter auch Eltern, Schwiegereltern und pflegebedürftige Verwandte – unabhängig von deren Nationalität.

Ein Beispiel zeigt die Tragweite der neuen Regeln: Ein 48-jähriger Nordmazedonier, dessen Aufenthaltsrecht nach der Scheidung von seiner slowenischen Frau aufgehoben wurde, hätte unter den neuen Bestimmungen bleiben dürfen. Zudem werden administrative Hürden gesenkt. So entfällt etwa die Pflicht, beim Familiennachzug eine «angemessene Wohnung» nachzuweisen. Auch Konkubinatspartner erhalten einen erleichterten Zugang zur Schweiz.

Kritiker sehen in den neuen Regeln einen Bruch mit Artikel 121a der Bundesverfassung, der eine eigenständige Steuerung der Zuwanderung verlangt. Der Bundesrat hingegen sieht «keinen Widerspruch» und erwartet nur eine «vernachlässigbare Anzahl» zusätzlicher Einwanderer.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.