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Er will doch einfach nur einen Posten: SP-Berufspolitiker Roger Nordmann zittert um Wahl in die Waadtländer Kantonsregierung

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Er will doch einfach nur einen Posten: SP-Berufspolitiker Roger Nordmann zittert um Wahl in die Waadtländer Kantonsregierung
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Er wollte Bundesrat werden – nicht geklappt. Präsident der parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zum CS-Untergang – nicht geklappt. Jetzt versucht er es als Staatsrat in der Waadt – überraschend nicht geklappt, zumindest im ersten Wahlgang nicht. Roger Nordmann muss am 29. März nochmals antreten und bis dahin zittern.

Cyril Zingaro/Keystone
SP-Politiker Roger Nordmann
Cyril Zingaro/Keystone

Bei der Ersatzwahl von SP-Staatsrätin Rebecca Ruiz ist Nordmann am vergangenen Sonntag hinter dem SVP-Kandidaten Jean-François Thuillard nur auf dem zweiten Platz gelandet. Der Abstand zwischen den beiden ist mit knapp 2000 Stimmen zwar äusserst dünn. Gleichwohl waren alle überrascht, dass Nordmann das absolute Mehr verpasst hat.

Nordmann erlangte als langjähriger SP-Fraktionschef im Bundesparlament landesweite Bekanntheit. In Lausanne gilt er zudem zur Hautevolee der urbanen Linken. Seine Ex-Frau sitzt in der Stadtregierung. In der Kantonshauptstadt selbst holte Nordmann denn auch jede zweite Stimme.

Auch in Städten wie Montreux, Yverdon, Aigle oder Nyon lag Nordmann klar vor Thuillard, einem SVP-Vertreter der bäuerlichen Waadt. Dass es trotz dieser Unterstützung in den linken Städten nicht gereicht hat, erstaunt auch deshalb, weil die Wahlbeteiligung am vergangenen Sonntag aufgrund der nationalen Abstimmungen mit 50.6 Prozent sehr hoch war für Waadtländer Verhältnisse.

Nun muss Nordmann auf die Stimmen hoffen, die beim ersten Wahlgang noch zur dritten Kandidatin im Rennen, einer Kommunistin, gingen. Links, noch linker? – die Waadtländer FDP kann da keinen Unterschied mehr feststellen. SVP-Kandidat Thuillard sei die Wahl der Vernunft «angesichts der demagogischen Neigungen» von Nordmann, schreibt die FDP.

In diesem Fall mag diese Einschätzung wohl leicht übertrieben sein: Bei der Kandidatur in den Waadtländer Staatsrat geht es Nordmann wohl mehr um die eigene Existenz, denn um Ideologie. Der Langzeit-Berufspolitiker ist erst 52 und braucht jetzt endlich einen neuen Posten. Zuletzt schlug er sich mit einem sehr gut dotierten Beratermandat von SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider durch.

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