Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Epstein-Affäre: Trump beauftragt Justizministerin Pam Bondi mit Freigabe geheimer Geschworenen-Protokolle

Donald Trump fordert die Veröffentlichung geheimer Geschworenen-Protokolle im Fall Jeffrey Epstein. Der US-Präsident will damit laut eigenen Aussagen auf seiner Plattform Truth Social «die Lüge» beenden, die laut ihm von den Demokraten «perpetuiert» werde.

Konkret beauftragte Trump Justizministerin Pam Bondi, alle relevanten Unterlagen zur Epstein-Affäre offenzulegen – «vorbehaltlich der Zustimmung des Gerichts». Bondi bestätigte prompt: «Wir sind bereit, morgen beim Gericht die Entsiegelung der Transkripte zu beantragen.»

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Attorney General Pam Bondi speaks to reporters as President Donald Trump listens, Friday, June 27, 2025, in the briefing room of the White House in Washington
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

Der Vorstoss folgt auf einen Bericht des Wall Street Journal, wonach Trump 2003 Epstein zu dessen fünfzigsten Geburtstag einen Brief mit der Zeile «may every day be another wonderful secret» geschrieben habe – inklusive anzüglicher Zeichnung. Trump reagierte scharf: Der Brief sei «fake», das sei nicht seine Sprache, er zeichne auch nicht. Eine Klage gegen das Wall Street Journal, News Corp. und Rupert Murdoch stellte er in Aussicht.

Hintergrund ist eine wachsende Unruhe innerhalb der eigenen Anhängerschaft: Teile der Maga-Bewegung werfen der Regierung Trump mangelnde Transparenz im Umgang mit Epsteins «Kundenliste» vor. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, entsprechende Akten zu veröffentlichen. Der Druck kam zuletzt auch aus den eigenen Reihen: Mike Johnson, Sprecher des Repräsentantenhauses und Parteikollege Trumps, forderte öffentlich, alle Epstein-Akten «auf den Tisch» zu legen. Es handle sich um ein «sehr heikles Thema», das vollständige Aufklärung verlange.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.