Elon Musk hat seine Arbeit als Sonderbeauftragter der US-Regierung im Rahmen der «Department of Government Efficiency» (Doge) beendet. Der Unternehmer war seit dem 20. Januar 2025 im «Effizienzministerium» im Einsatz, nachdem ihn Präsident Donald Trump per Dekret in diese Rolle berufen hatte. Die auf 130 Tage begrenzte Anstellung endete plangemäss am 28. Mai.
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«Die @Doge-Mission wird mit der Zeit nur noch stärker werden, da sie sich als Lebensweise innerhalb der Regierung etabliert», schrieb Musk auf X. Das Weisse Haus bestätigte Fox News, dass der Rückzug unmittelbar umgesetzt werde.
Musk hatte Doge über Monate hinweg öffentlich vertreten und sich vor allem der Bekämpfung von Misswirtschaft, Korruption und Ineffizienz in US-Bundesbehörden gewidmet. Laut eigener Aussage ist es gelungen, Einsparungen in Billionenhöhe einzuleiten. Die Rolle war von Beginn an befristet: Als special government employee durfte Musk nur 130 Tage im Amtsjahr tätig sein – eine Regelung, die seit 1962 gilt.
Doge selbst, ein temporäres Departement der Regierung, soll laut Trumps Erlass noch bis zum 4. Juli 2026 bestehen bleiben. Eine Fortsetzung von Musks Engagement in kleinerem Umfang sei dennoch nicht ausgeschlossen. «Ich werde wohl noch ein oder zwei Tage pro Woche mit Regierungsfragen befasst sein – solange es sinnvoll ist und der Präsident es wünscht», sagte Musk bei einer Tesla-Konferenz im April.
Präsident Trump hatte sich in der Vergangenheit wiederholt lobend über Musk geäussert. «Ich würde ihn so lange behalten, wie ich kann», erklärte er im März. Er sei ein sehr talentierter Kerl. Bereits zuvor hatte Musk öffentlich erklärt, dass er den Schritt zurück von Beginn an vorgesehen habe.