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Elon Musk lässt EU-Kommission auf X keine Anzeigen mehr schalten

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Elon Musk lässt EU-Kommission auf X keine Anzeigen mehr schalten
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Die EU-Kommission darf auf der Onlineplattform X keine Anzeigen mehr schalten. Nach Angaben von X wurde der Werbe-Account der Brüsseler Behörde gesperrt, weil sie gegen Plattformregeln verstossen habe. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

X-Produktchef Nikita Bier erklärte, die Kommission habe versucht, bei einem Beitrag zur eigenen Strafe über 120 Millionen Euro «künstlich die Reichweite zu erhöhen». In dem Post sei ein Link so eingebettet worden, dass Nutzer glaubten, es handle sich um ein Video. Die EU-Kommission verliert damit die Möglichkeit, ihre Mitteilungen gegen Bezahlung gezielt zu verbreiten.

MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE
ACHTUNG: SPERRFRIST 27
MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE

Die Entscheidung folgt auf eine Auseinandersetzung zwischen Brüssel und X-Eigentümer Elon Musk. Die Kommission hatte das Unternehmen mit 120 Millionen Euro gebüsst, weil es angeblich irreführende Verifikationssymbole vergeben habe. Seit Musks Übernahme 2022 können alle zahlenden Nutzer ein blaues Häkchen erhalten.

Musk hatte zuvor über X die EU scharf kritisiert und sogar deren Auflösung gefordert.

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