Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Elon Musk gründet «America Party»: Warum die neue Partei ein Gewinn für die Demokratie ist

Musk hat Mut: Er gründet jetzt tatsächlich die «America Party» – vor allem um ich gegen seinen ehemaligen buddy Donald Trump zu positionieren.

Das Geld dazu, ohne das in den USA eine Parteigründung unmöglich ist, hat der reichste Mann der Welt spielend. Das relative Mehrheitswahlrecht, das die Stimmen für kleine Parteien unter den Tisch fallen lässt, und das Wahlmännersystem, das ebenfalls nur die Grossen bis zum Ende durchkommen lässt, wird es Musk allerdings schwermachen, mit seiner Gründung bis zu einem Wahlsieg durchzudringen.

FRANCIS CHUNG / POOL / KEYSTONE
epa12146137 Elon Musk attends a press conference with US President Trump in the Oval Office at the White House in Washington, DC, USA, 30 May 2025
FRANCIS CHUNG / POOL / KEYSTONE

Umso mehr gilt sein Mut. Er fordert den derzeit mächtigsten Politiker der Welt auf dem demokratischsten aller möglichen Wege heraus. Einen Präsidenten, dem es seit Monaten gelingt, die oppositionellen Demokraten so in den Schatten zu stellen, dass sie mit ihrer Meinung kein Gehör mehr finden. Einen Mann, der nur den Kapitalismus in Reinkultur liebt und von sozialer Marktwirtschaft vermutlich noch nie etwas gehört, geschweige denn gehalten hat.

An diesem Punkt allerdings muss Musk jetzt selbst Farbe bekennen: Wofür steht der Unternehmer? Ist es einzig und allein seine Sorge, dass Trump die USA in den Ruin treibt, die ihn zu diesem politischen Husarenritt verleitet? Oder hat er eine andere Vorstellung von Politik, möglicherweise sogar ein anderes Wertesystem, das er Trump entgegensetzen kann? Kann Musk mehr bieten als die Rolle des bockigen Milliardärs, der seinem ehemaligen Förderer jetzt den politischen Mittelfinger zeigt?

Wenn ja – dann wollen wir das jetzt sehen. Wenn nicht – dann kann es dem finanzstarken Unternehmer immerhin gelingen, eine Alternative zu Demokraten und Republikanern ins Feld zu führen. Auch das schadet der Demokratie auf keinen Fall.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.