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Elon Musk, die AfD und die «Einmischung» in den deutschen Wahlkampf: Wie war das noch mal mit der Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf? Wie war das mit Merz und Soros?

Elon Musk sorgt mit seiner Aussage, dass nur die AfD Deutschland retten könne, für Aufregung im deutschen Wahlkampf. CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz und andere weisen die «Einmischung» empört zurück, das sei «übergriffig und anmassend».

Nun, darüber kann man streiten. Nur sollte man dann auch konsequent sein. Denn Tatsache ist, dass sich der deutsche Staat, deutsche Spitzenpolitiker, deutsche Massenmedien wiederholt «übergriffig und anmassend» in den amerikanischen Wahlkampf eingemischt haben.

EPA/SHAWN THEW / AfD
Elon Musk, die AfD und die «Einmischung» in den deutschen Wahlkampf: Wie war das noch mal mit der Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf? Wie war das mit Merz und Soros?
EPA/SHAWN THEW / AfD

Allein die Spiegel-Cover, die Donald Trump und auch Musk als blutrünstige Bestien (geköpfte Freiheitstatue etc.) oder «Staatsfeinde» betiteln, sind legendär.

Ein Friedrich Merz hat sich immer gerne an der Seite von Tech-Milliardären wie Bill Gates gezeigt. Von Blackrock erhielt er ein hübsches Gehalt.

Die deutsche Bundesregierung hat gar Millionen an die Clinton-Stiftung gespendet – und das «mitten» im amerikanischen Wahlkampf, wie man 2016 lesen konnte, beim ersten Anlauf von Trump.

Aktuell mischt sich die deutsche EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen ziemlich «übergriffig und anmassend» in Wahlprozesse in Rumänien oder Georgien ein.

Und wie war das noch mal, als George Soros – wieder so ein ausländischer Milliardär – die Grünen als «einzige konsequent proeuropäische Partei» lobte? Wo blieb da der Aufstand?

Man lerne: Es gibt offenbar eine gute und eine schlechte Einmischung. Gut ist sie, wenn sie tendenziell von links kommt und das Machtkartell der Altparteien stützt. Schlecht ist sie, wenn sie von rechts kommt und den Kräften der Erneuerung das Wort redet.

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