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«Eine Kanzlerin Weidel wäre ermutigend für Frauen»: Diese Aussage von Alice Schwarzer hat für Aufsehen gesorgt. Abrücken davon will sie nicht, relativiert ihre Worte aber

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«Eine Kanzlerin Weidel wäre ermutigend für Frauen»: Diese Aussage von Alice Schwarzer hat für Aufsehen gesorgt. Abrücken davon will sie nicht, relativiert ihre Worte aber
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Alice Schwarzer hat klargestellt, dass sie eine mögliche Kanzlerschaft von AfD-Chefin Alice Weidel nicht unterstützt. Dem Tagesspiegel sagte die Frauenrechtlerin: «Dass ich persönlich eine Kanzlerin Weidel nicht ermutigend finde, dürfte bekannt sein. Ich finde ja die gesamte AfD eine Katastrophe und bedauere, dass sie durch eine in Teilen unrealistische Migrationspolitik so wachsen konnte.»

«Eine Kanzlerin Weidel wäre ermutigend für Frauen»: Diese Aussage von Alice Schwarzer hat für Aufsehen gesorgt. Abrücken davon will sie nicht, relativiert ihre Worte aber

Schwarzer reagierte damit auf Berichte über ein Gespräch mit dem Magazin Spiegel. Dort war sie mit den Worten zitiert worden, eine Kanzlerin Weidel hätte «trotz alledem vermutlich auch den Effekt, ermutigend für Frauen zu sein». Nun präzisierte sie: «Das ist aus dem Kontext gerissen. Ich habe auf die Frage des Kollegen Feldenkirchen, ob eine Kanzlerin Weidel ermutigend für Frauen wäre, geantwortet, das sei schwierig zu sagen, aber vermutlich trotz alledem Ja.»

Im Interview mit dem Tagesspiegel verteidigte Schwarzer zudem ihr politisches Engagement. Die 2023 gemeinsam mit Sahra Wagenknecht lancierte Petition gegen eine «Eskalation der Waffenlieferungen» an die Ukraine halte sie weiterhin für richtig. Auf die Frage, ob sie sich damit für den russischen Präsidenten starkgemacht habe, antwortete sie: «Für Putin? Für Verhandlungen statt noch mehr Waffen! Und wie recht wir damit hatten und haben, sehen wir ja ein paar Hunderttausend Tote später. Nein, auf mein Engagement für Frieden in der Ukraine bin ich stolz!»

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