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Eine Bundeshaus-Journalistin aus Deutschland macht der Schweiz die Neutralität madig. Der Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit spielt mit

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Eine Bundeshaus-Journalistin aus Deutschland macht der Schweiz die Neutralität madig. Der Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit spielt mit
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Nicht nur die Auslandredaktion von Tamedia wird durch die Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung aus Deutschland gelenkt. Seit ein paar Monaten wirkt Annalena Müller aus Deutschland in der Tamedia-Bundeshausredaktion – und zeigt der Schweiz, wie Politik geht.

Die Forschung der Historikerin Annalena Müller wurde unter anderem gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds. Weil es mit der Wissenschaft nicht so recht voranging, wechselte sie 2023 in die katholische Publizistik, zuerst zum Onlineportal Kath.ch, dann zum Berner Pfarrblatt. An beiden Orten erfolgte ihr Abgang mit Getöse.

© KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Florian Schuetz, Direktor Bundesamt fuer Cybersicherheit, spricht waehrend einer Medien-Fachgespraech ueber der Rueckblick und Ausblick auf die neue Struktur des Bundesamts fuer Cybersicherheit, BACS, am Donnerstag, 7
© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Nun schreibt Annalena Müller für Tamedia über die Schweizer Politik. Und vergällt den Schweizern ihre Staatssäulen. «Schweiz versteckt sich hinter Neutralität», lässt sie eine «Iran-Expertin» schimpfen. Und sie warnt: «Die Schweiz lässt tödliche Angriffsdrohnen bauen.» Oder sie zitiert Florian Schütz, den Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit: «Neutralität schützt nicht vor Cyberangriffen».

Sollen wir also die Neutralität liquidieren? Die Aussage von Cyberchef Schütz ist etwa so klug wie die Behauptung: «Die Eigentumsgarantie schützt nicht vor Diebstahl.» Oder: «Die Verkehrsregeln schützen nicht vor Unfällen.» Noch nie hat jemand behauptet, dass die Neutralität unser Land zu 100 Prozent beschützt. Um aber das Bestmögliche für diesen Schutz zu tun, leisten wir uns eine Armee und einen teuren Chefbeamten Florian Schütz.

Dass dieser die zweimal in der Bundesverfassung verbriefte Neutralität kritisiert, ist das eine. Dass Annalena Müller aus Deutschland den Schweizern ihre bewährte Staatsmaxime madig macht, ist das andere. Wenn ihr die neutrale Schweiz nicht passt, sollte sie sich möglicherweise die Frage stellen, warum sie aus ihrer Nato-Heimat in ebendiese Schweiz zugewandert ist.

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