Tesla-Chef Elon Musk steht vor der Chance, ein Aktienpaket im Wert von rund einer Billion Dollar zu erhalten. Mehr als drei Viertel der Aktionäre des US-Elektroautobauers stimmten einem umstrittenen Vergütungsplan zu, wie das Finanzportal Cash berichtet. Musk hatte zuvor offen damit gedroht, sich aus der Führungsrolle bei Tesla zurückzuziehen, sollte das Paket nicht genehmigt werden.
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Voraussetzung für die Ausschüttung ist ein ehrgeiziges Ziel: Tesla müsste binnen zehn Jahren einen Börsenwert von 8,5 Billionen Dollar erreichen – fast das Sechsfache des aktuellen Niveaus. Zudem muss Musk weiterhin CEO bleiben und unter anderem dafür sorgen, dass mindestens eine Million selbstfahrende Robotaxis und ebenso viele KI-gesteuerte Roboter ausgeliefert werden.
Insgesamt könnte Musk laut Bericht bis zu 423,74 Millionen Tesla-Aktien in zwölf Etappen zugesprochen bekommen. Diese sind an die Erreichung von Börsenwert-Meilensteinen gekoppelt, beginnend bei 500 Milliarden Dollar, sowie an operative Ziele wie etwa den Verkauf von zwanzig Millionen Fahrzeugen bei einem Börsenwert von zwei Billionen Dollar.
Trotz stagnierender Verkaufszahlen sieht Musk die Zukunft des Konzerns in der Robotik: «Mehr als das Geld interessiert mich, meine Beteiligung auf 25 Prozent zu erhöhen, um meinen Einfluss auf Tesla zu sichern», wird er zitiert. Der 54-Jährige ist mit einem geschätzten Vermögen von 470 Milliarden Dollar bereits der reichste Mensch der Welt.