Die Schüsse mit einer Luftpistole von Sanija Ameti (33) auf ein Bild Marias mit dem Jesuskind hallten 2025 nach.
Im Schnelldurchlauf: Die Co-Präsidentin der Operation Libero und GLP-Politikerin bekam für diese kindische Handlung, bei der sie sich fotografieren liess und das Bild zeitweilig in den sozialen Medien verbreitete, heftige verbale Prügel. Auf Druck der GLP-Parteispitze musste sie auch ihren Parteiaustritt geben. In diesem Jahr nahm sie als Co-Präsidentin der Operation Libero den Hut.
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Ameti handelte sich mit der Aktion zahlreiche Klagen ein, unter anderem durch die Junge SVP und «Mass-voll!»-Chef Nicolas Rimoldi (30). Diesen Sommer wurde nun bekannt, dass sie die Zürcher Staatsanwaltschaft wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt hat. Laut diversen Medien soll der Prozess Ende Januar 2026 stattfinden.
Ameti selber hat sich bereits vor Monaten öffentlich entschuldigt. «Das war absolut dumm von mir. Ich habe mir nichts dabei überlegt. Es tut mir unglaublich leid. Ich bitte um Vergebung bei den Menschen, die dadurch verletzt wurden», erklärte sie gegenüber der Zeitung Blick.