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Ein neuer Bundesrat: Mit Martin Pfister haben wir die Fortsetzung des Kurses von Bundesrätin Amherd, die ja auch auf dieser schiefen EU-Nato-Ebene unterwegs war

Im Vorfeld der Bundesratswahlen habe ich kein Geheimnis daraus gemacht: Ich hätte Markus Ritter dem schliesslich gewählten Martin Pfister vorgezogen.

Warum?

Ritter hat sofort von der Bedeutung der Landesverteidigung gesprochen. Und von seinem Auftrag, die personell und materiell heruntergewirtschaftete Armee wiederaufzubauen.

Doch die Rot-Grünen haben Martin Pfister geschlossen gewählt, weil er gesinnungsmässig ein Euroturbo ist. Er sagt jetzt schon, er wolle dem EU-Unterwerfungsvertrag – der gegen die schweizerische Unabhängigkeit und die Volksrechte ist – zum Durchbruch verhelfen. Pfister findet, er könne gut damit leben, dass dazu kein Ständemehr notwendig sei. Ausgerechnet ein Regierungsrat des drittkleinsten Kantons will nicht, dass Zug mitentscheiden darf. Da sieht man, wie tief gefallen mittlerweile auch die Kantonsregierungen sind. Sie geben ohne weiteres den Föderalismus – eine der Hauptstärken der Schweiz – auf.

© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Bundesratskandidat und Regierungsrat Martin Pfister, Mitte-ZG, links, und Bundesraetin Viola Amherd verfolgen eine Rede an der Delegiertenversammlung der Mitte Partei, am Samstag, 22
© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Pfister spricht auch bereits von einer Annäherung an das militärische Nato-Bündnis und ist innerlich für den Nato-Beitritt.

Jetzt haben wir die Fortsetzung des Kurses von Bundesrätin Viola Amherd, die ja auch auf dieser schiefen Ebene unterwegs war. Es wird behauptet, der Bundesrat sei mit je zwei Vertretern von SVP und FDP eine Mitte-rechts-Regierung. In Wahrheit sind FDP-Bundesrat Ignazio Cassis wie die SP und die Mitte auf EU-Anschluss-Kurs.

Gesucht war die Ausrede bei der Nichtwahl von Markus Ritter, es seien zu viele Bauern im Bundesrat. Wer Schwarznasenschafe hält, zählt demnach zu den Bauern. Wahrscheinlich ist auch Frau Keller-Sutter eine Bäuerin, weil sie zwei Hunde besitzt.

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