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Ein Iraker belästigt immer wieder Frauen – und kommt trotzdem frei: Europas Asylsystem funktioniert nicht, jeder sieht es, nur nicht die Politiker

Ein irakischer Asylbewerber belästigt immer wieder Frauen und sogar ein Kind. Eigentlich ist der 23-Jährige in Schweden als Asylbewerber registriert, doch von da aus reist er immer wieder nach Deutschland ein. Nun soll geklärt werden, was mit dem Mann, dem die zuständige Staatsanwaltschaft eine gestörte sexuelle Steuerungsfähigkeit unterstellt, passiert.

DANIEL VOGL / KEYSTONE
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DANIEL VOGL / KEYSTONE

So soll Ismail A. im März 2025 unter anderem einer 22-jährigen Frau vor der Dresdner Frauenkirche an den Po gefasst haben. In Blasewitz wurde er gegenüber einer 17-Jährigen zudringlich. Die Opfer konnten sich wehren. Nur kurze Zeit später näherte er sich einer 10-Jährigen an einer Schule. Trotz Festnahmen kam A. Immer wieder frei.

Das Gericht prüft nun, ob eine paranoide Schizophrenie bei dem jungen Mann vorliegt und er dauerhaft in einer Psychiatrie untergebracht werden kann. Auch über eine mögliche erneute Abschiebung herrscht Einigkeit. Das berichtet die Junge Freiheit unter Berufung auf Sicherheitskreise. Zuvor war der Iraker bereits im Rahmen des Dublin-Verfahrens nach Trelleborg zurückgeschoben worden, kam allerdings kurze Zeit später wieder. Auch vor diesem Hintergrund wird eine mögliche Abschiebung in den Irak diskutiert.

Der Fall von A. wirft wieder einmal ein Schlaglicht auf das völlig dysfunktionale europäische Asylsystem. So ist es im Schengen-Raum nahezu unmöglich, zu verhindern, dass Asylbewerber in ihr Wunschland weiterreisen. Rückführungen in das für den jeweiligen Asylbewerber zuständige europäische Land finden kaum statt. So konnte Deutschland im gesamten Jahr 2024 nur 4590 Menschen in einen anderen Staat innerhalb der EU zurückschieben. Umgekehrt wurden 5830 Personen im Rahmen der Dublin-Verordnung nach Deutschland überstellt.

Zugleich stellt sich die Frage, wie Europa auf Dauer mit psychisch kranken Zuwanderern umgehen will. Immer wieder liest man in diesem Zusammenhang von der Diagnose «paranoide Schizophrenie». Eine Erkrankung, die vor allem Menschen mit unterdurchschnittlichem IQ betrifft. Ein Tabuthema. Zumal auch andere Faktoren wie die kulturelle Sozialisation vieler Migranten zu einer Häufung von Gewalt- und Sexualdelikten führen. Doch statt einer ehrlichen gesamtgesellschaftlichen Diskussion darüber, was diese Zuwanderung speziell auch für Frauen bedeutet, welche Belastung sie auch für unser Gesundheitssystem darstellt, wird sich über die meisten dieser Taten ausgeschwiegen. Ein Umdenken wird es hier wohl erst geben, wenn die Psychiatrien restlos voll sind. Schon jetzt fehlt es an allen Ecken und Enden an Plätzen und Personal. Dennoch scheint es noch nicht schlimm genug zu sein.

«Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht», lautet ein bekanntes Sprichwort. Erst dann wird man in Deutschland und Europa zur Besinnung kommen und realisieren, dass man diese Menschen gar nicht erst hier reinlassen darf.

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