Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Ein dreifaches Hurra? Die Anleger träumen vor dem Trump-Putin-Gipfel davon und schicken die Börsenkurse schon mal nach oben

Alle hoffen. Die Investoren auch. Das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin versetzt Anleger in vorsichtigen Optimismus. Der deutsche Topaktien-Index Dax eilt, wenige Stunden bevor die beiden sich ins Auge schauen, einem neuen Jahresrekord entgegen. Die Anleger – sie träumen von einem dreifachen Hurra.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
President Donald Trump boards Air Force One, Friday, Aug
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

Hurra, weil die Aussicht auf Frieden den Abbau von Sanktionen bedeutet. Amerikaner und Europäer belegen Russland und seine Unterstützer mit Strafmassnahmen, die am Ende allen schaden. Sie machen das, um Verhandlungsmasse in der Hand zu haben. Das heisst: Jeder Schritt Richtung Frieden wird am Ende zum Verschwinden einzelner Sanktionen führen und den Handel wieder anspringen lassen. Das nützt allen.

Hurra, weil Russlands wichtigste wirtschaftspolitische Rolle auf der Welt die des Versorgers mit Öl und Gas ist. Und diese Rolle kann es nur noch für seine Partner spielen, aber nicht mehr für seine Gegner. Der Krieg hat die Energiewelt in der Mitte zerschnitten. Auf der einen Seite stehen alle die, die Russland die Stange halten, auf der anderen Seite die, die Russlands Kriegskasse dadurch leeren wollen, dass sie das Land von seinen Einnahmen aus Energieverkäufen abschneiden. Ein Frieden könnte die Spaltung heilen und Energiepreise nach unten treiben.

Und Hurra heisst es auch, weil nach der grossen Zerstörung ganz sicher wieder der grosse Aufbau kommt. Und während von der Zerstörung nur die Rüstungshersteller profitieren, sind beim Wiederaufbau alle – von der Infrastruktur über den Bau bis hin zur Agrar- und Lebensmittelbranche – die Gewinner. Ein Marshallplan für die Ukraine wäre ein Konjunkturprogramm für die westliche Welt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.