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Ein bisschen Luxus für jedermann: Jetzt kann man sich aus dem Weinkeller des Signa-Gründers René Benko bedienen. Das Hab und Gut des insolventen Unternehmers kommt unter den Hammer

280 Euro betrug der Rufpreis, kurz danach lag das höchste Gebot bei 1300 Euro. Wer hier zuschlägt, besitzt danach eine Doppel-Magnum-Flasche «Chateau Palmer Margaux Medoc» aus dem Jahr 1983. Fast schon ein Schnäppchen, andere Anbieter verlangen über 2000 Euro.

Vor allem aber: Dieser und über 130 weitere Weine, die derzeit öffentlich ersteigert werden können, haben eine Geschichte.

ERIC RISBERG / KEYSTONE
Aline Baly, third generation owner of Chateau Coutet, holds up an older vintage bottle of wine that has been aging in the winery's cellar in Barsac, France, May 1, 2010
ERIC RISBERG / KEYSTONE

Es handelt sich um Bestände aus der Villa Ansaldi am Gardasee, einer der Immobilien des österreichischen Unternehmers René Benko. Sein Signa-Konzern ist zahlungsunfähig, er selbst sitzt in Untersuchungshaft. Ihm werden unter anderem Steuer- und Konkursdelikte sowie Betrug vorgeworfen.

Nun versuchen die Behörden, für die Gläubiger wenigstens noch etwas Geld aus den verflochtenen Finanzkonstrukten von Benko zu schütteln. Unter anderem, indem sie Mobiliar und weitere Güter aus der italienischen Villa verkaufen.

Neben Wein sind das laut dem Insolvenzverwalter auch Spirituosen, Autos und ausgesuchte Möbel und Geräte.

An der Auktion beteiligen kann sich jeder. Wer auf diese Weise Teil der abenteuerlichen Geschichte um einen tief gefallenen einstigen Superstar der Wirtschaft und Gesellschaft werden will, muss nicht mal tief in die Tasche greifen.

Denn einzelne Allerweltsartikel wie ein Kräuterlikör von Ramazzotti starten schon bei 2 Euro. Und dürften, weil in jedem Discounter verfügbar, auch kein Wettbieten auslösen.

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