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Ein AfD-Verbot würde die Hälfte der Parteiwähler politisch heimatlos machen, wie eine Umfrage zeigt. Die Mainstream-Parteien würden kaum profitieren

In ganz Deutschland gingen am Sonntag Tausende auf die Strasse. Ihre Forderung: Die AfD verbieten.

Wer hätte gedacht, dass Don Quichotte so viele Anhänger hat. Ihr Ansinnen ist so grotesk wie die Attacke des traurigen Ritters auf die Windmühlen.

Denn auch wenn die Partei verschwände, blieben ihre Wähler. Ganz zu schweigen von den Umständen, die deren Wahlentscheidung auslöste.

PETER GERCKE / KEYSTONE
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PETER GERCKE / KEYSTONE

Nun hat Insa versucht zu beantworten, wie AfD-Wähler reagieren würden. Das Ergebnis: Ein Verbot würde die Hälfte von ihnen heimatlos machen. Und: Zu den Blockparteien (Union bis Linke) würde kaum einer zurückkehren.

30 Prozent würden gar nicht mehr zur Wahl gehen, 12 Prozent wüssten nicht, wem sie ihre Stimme geben sollten, und 7 Prozent würden sich für eine Splitterpartei entscheiden.

Einziger Nutzniesser wäre das Bündnis Sahra Wagenknecht. Rund 24 Prozent der AfD-Wähler sähen hier eine politische Heimat. Aber vermutlich nur so lange, bis eine neue Alternative gegründet würde – mit dem Programm der alten.

Das ist es, was die Demonstranten und ihre Strippenzieher nicht verstehen: Deutschland hat genug von Rot-Grün. Deutschland will eine bürgerliche Politik.

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