Ehemalige Nato-Strategin: «Die Nato ist ohne Amerika besser dran»
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Ehemalige Nato-Strategin: «Die Nato ist ohne Amerika besser dran»

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Ehemalige Nato-Strategin: «Die Nato ist ohne Amerika besser dran»
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Die frühere Nato-Strategin Stefanie Babst fordert eine strategische Neuausrichtung des Bündnisses ohne stärkere Abhängigkeit von den USA. Bei der Welt sagte sie: «Die Nato ist ohne Amerika besser dran als wir mit einem Amerika, das die internationale Weltordnung, das internationale System vor unseren Augen immer weiter in ein Chaos stürzt und unsere eigenen Staaten darüber hinaus noch destabilisiert.»

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Donald Trump an einem Treffen mit dem Nato-Generalsekretaer in Davos (Symbolbild)
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Die US-Regierung unter Donald Trump hat laut Babst bereits vor einem Jahr begonnen, die «Werte- und Interessenbasis der Nato zu verlassen». Als Beispiele nannte sie die Einstellung von Ukraine-Hilfen sowie die Drohung einer Übernahme Grönlands. Zwischen den Verbündeten sei Vertrauen «massiv verloren» gegangen.

Babst sprach sich dagegen aus, weiter auf eine enge Bindung an die USA zu setzen. «Ich halte das unterm Strich für komplett illusorisch», sagte sie. Stattdessen solle sich Europa stärker auf die Unterstützung der Ukraine konzentrieren. Diese müsse als «Speerspitze der Verteidigung Europas gegen ein aggressives Russland» in die Reihen des Bündnisses eingebunden werden.

Zugleich betonte Babst, sie spreche nicht von einer «Zerschlagung der Nato», sondern von deren Rettung. Die USA hätten das Bündnis seit mehr als einem Jahr geschwächt.

Konkret fordert sie eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Es sei unerheblich, «ob es mit Russland zu machen ist oder nicht». Mit Ausnahme der USA und Ungarns hätten dreissig Mitgliedstaaten ein Interesse daran, die Nato zu erhalten und Russland in der Ukraine zurückzudrängen.

Europa müsse eigenständig handeln, sagte Babst. «Und diese rote Linie müssen wir selber ziehen und nicht darauf hoffen, dass ein korrupter Präsident in Amerika versucht, einen anderen korrupten Präsidenten, nämlich den in Moskau, mit irgendeinem Deal zu überzeugen.»

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