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Drohnenabwehr: Deutschland habe massive Defizite, berichtet Fachmagazin

Während Israel mit hochentwickelter Technologie und erprobten Systemen gegen die wachsende Bedrohung durch Drohnen vorgeht, hat Deutschland in diesem Bereich weiterhin massive Defizite. Das schreibt das Fachportal Defence Network.

Zwar verstärke Deutschland aktuell seine Anstrengungen zur Drohnenabwehr, doch sei es laut Experten «noch nicht auf die sich schnell entwickelnde Bedrohung vorbereitet». Israel, das regelmässig Angriffen durch bewaffnete Drohnen ausgesetzt ist, setzt hingegen auf ein mehrschichtiges Abwehrsystem: Kombinationen aus Radar, elektrooptischen Sensoren, akustischer Detektion, elektronischer Kriegsführung, Lasern und kinetischen Abwehrmitteln wie dem System «Drone Dome» oder der Waffenplattform «SMASH» werden laufend weiterentwickelt und unter realen Bedingungen getestet.

ANGELIKA WARMUTH / KEYSTONE
epa02241242 The drone 'Euro Hawk' stands on the airfield of the reconnaissance squadron 51 'Immelmann' in Jagel, Germany, 8 July 2010
ANGELIKA WARMUTH / KEYSTONE

Hervorzuheben seien auch neuartige Cyberlösungen israelischer Firmen wie D-Fend oder Sentrycs, die Drohnen identifizieren, kontrollieren und unschädlich machen können, schreibt das Fachmagazin. Ergänzt wird das Arsenal durch Systeme wie «Drone Guard», «Redrone» oder «Meduza X», die gezielt für militärische wie zivile Zwecke entwickelt wurden.

In Deutschland hingegen fehlen weiterhin einsatzfähige Konzepte für die Abwehr niedrig fliegender Drohnen – ein Problem, das zuletzt auch Heeresinspekteur Alfons Mais offen eingestanden hatte. Israelische Sicherheitsexperten sehen deshalb dringenden Nachholbedarf bei Technik, Ausbildung und Doktrin. Ihr Fazit: «Deutschland könnte mit einer stärkeren Zusammenarbeit besser auf die zunehmende Komplexität der Drohnenbedrohung reagieren».

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