US-Präsident Donald Trump hat sich nach der Veröffentlichung der Epstein-Akten mit scharfen Worten auf seiner Plattform Truth Social zu Wort gemeldet. «Frohe Weihnachten an alle, einschliesslich der vielen Drecksäcke, die Jeffrey Epstein geliebt haben, ihm säckeweise Geld gaben, seine Insel besuchten, an seinen Partys teilnahmen und dachten, er sei der tollste Typ auf Erden – nur, um ihn dann ‹wie einen Hund fallen zu lassen›, als es zu brenzlig wurde», schrieb Trump.
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Sein Post richtete sich auch gegen jene, «die fälschlicherweise behaupteten, sie hätten nichts mit ihm zu tun gehabt, hätten ihn nicht gekannt, sagten, er sei eine ekelhafte Person, und dann natürlich Präsident Donald J. Trump die Schuld gaben, der in Wirklichkeit der Einzige war, der Epstein fallen liess, und zwar lange bevor es in Mode kam, dies zu tun».
Nach Angaben von CNN zeigen die veröffentlichten Dokumente, dass Trump in den 1990er Jahren mehrfach an Bord von Epsteins Privatjet reiste – dokumentiert sind mindestens acht Flüge zwischen 1993 und 1996. Trump betont, er habe den Kontakt bereits Jahre vor Epsteins Verurteilung 2008 abgebrochen. Gründe sind laut Washington Post ein Streit um eine Immobilie in Palm Beach, Personalfragen und unangemessenes Verhalten Epsteins gewesen.
Ein Sprecher des Weissen Hauses erklärte, Trump habe Epstein «aus seinem Klub verbannt, weil er ein Widerling war». Juristische Beweise oder Anklagen gegen Trump im Zusammenhang mit Epsteins mutmasslichen Verbrechen gibt es nicht.