Dortmund: Gewalt und Sachschäden bei pro-kurdischer Demonstration
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Dortmund: Gewalt und Sachschäden bei pro-kurdischer Demonstration

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In Dortmund ist eine prokurdische Demonstration am Dienstagabend eskaliert. Statt der angemeldeten 400 Teilnehmer kamen nach Angaben der Polizei rund 4000 Menschen in die Innenstadt. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Es kam zu Krawallen, bei denen mehrere Polizisten verletzt wurden.

Die Kundgebung stand unter dem Motto «Gegen das Töten von Unschuldigen, Zivilisten und Kindern». Wegen der deutlich höheren Teilnehmerzahl als erwartet forderte die Polizei zusätzliche Einsatzkräfte an. Nach Polizeiangaben kam es im Verlauf zu Auseinandersetzungen am Rand des Demonstrationszuges; Details zu Beteiligten und Ablauf werden noch ermittelt.

ALEX TALASH / KEYSTONE
Dortmund: Gewalt und Sachschäden bei pro-kurdischer Demonstration
ALEX TALASH / KEYSTONE

Die Gewalt richtete sich unter anderem gegen ein syrisches Restaurant in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dabei wurden Einrichtungsgegenstände beschädigt und Fensterscheiben zerstört. Der Betreiber des Lokals berichtete von Plünderungen und erheblichen Schäden.

Gegen 20 Uhr löste die Polizei die Demonstration offiziell auf. In der Folge kam es auf dem Bahnhofsvorplatz zu weiteren Zusammenstössen. Pyrotechnik und Böller wurden gezündet und in Richtung der Einsatzkräfte geworfen. Die Polizei meldete mehrere verletzte Beamte.

Auch in Stuttgart kam es am Abend bei einer prokurdischen Demonstration zu Angriffen mit Feuerwerkskörpern auf Polizisten. Die Polizei kündigte dort konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter an.

Hintergrund der Proteste sind die anhaltenden Kämpfe im Norden Syriens. Trotz einer zuletzt vereinbarten Waffenruhe kommt es weiterhin zu Gefechten.

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