Mit einer Bildveröffentlichung auf seiner Plattform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump die Weltöffentlichkeit über eine geheime Militäraktion informiert, die in ihrer Symbolkraft kaum zu überbieten ist. Das Foto zeigt den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro – gefesselt, mit Augenmaske und Ohrschutz – an Bord des US-Kriegsschiffs «USS Iwo Jima».

Laut Trump wurde Maduro am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) von US-Elitesoldaten festgenommen. Die Aktion markiert den vorläufigen Höhepunkt einer von langer Hand vorbereiteten Intervention in Venezuela. Nach Trump ist der Einsatz «chirurgisch» durchgeführt worden – er selbst habe die Operation live aus einem gesicherten Raum in seinem Anwesen Mar-a-Lago verfolgt: «Ich habe es mir buchstäblich wie eine TV-Show angesehen.»
Der Präsident lobte die Streitkräfte für ihre «beeindruckende Professionalität». Während es auf amerikanischer Seite lediglich zu Verletzungen gekommen sei, blieb die Operation laut Trump insgesamt verlustfrei. Maduro, so Trump, sei zuvor telefonisch zur Kapitulation aufgefordert worden, habe aber nicht reagiert. «Am Ende mussten wir etwas tun, das viel mächtiger war», so der US-Präsident.
Der venezolanische Staatschef und seine Frau befinden sich laut offiziellen Angaben in New York, wo sie wegen Drogen-Terrorismus angeklagt wurden.