In der ARD-Talkshow «Maischberger» sorgte Kabarettist Dieter Nuhr mit drastischen Beispielen zur Sicherheitslage an deutschen Schulen für Aufsehen. Inmitten einer Diskussion über die Asylpolitik sprach er über Erfahrungen aus seinem Umfeld.
«Ein Freund von mir zahlt Schutzgeld an Leute aus der Klasse seines Sohnes, damit sie ihn auf dem Schulweg nicht angreifen», erklärte Nuhr. Eine andere Bekannte habe ihrer Tochter das Tragen kurzer Röcke in der Schule untersagt, aus Angst, sie könne als «Schlampe» zum Freiwild werden. Diese Aussagen stünden exemplarisch für reale Ängste, die im politischen Diskurs häufig ausgeblendet würden.
Nuhr kritisierte insbesondere Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröges Haltung, die sich weigerte, Fehler in der bisherigen Asylpolitik anzuerkennen. «Wenn jeder ein Nazi ist, dann gibt’s für einen richtigen Nazi plötzlich gar keine Bezeichnung mehr», erklärte der Kabarettist und beklagte, die Sorgen vieler Bürger seien über Jahre hinweg abgetan worden.