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«Dienen und verschwinden»: Gut möglich, dass man von Viola Amherd nicht mehr viel hören wird

Viola Amherds Zeit als Bundesrätin ist Geschichte. Die Walliserin übergab heute Morgen im Bundeshaus Ost offiziell das Zepter an ihren Nachfolger.

Ab 1. April steht Martin Pfister dem Verteidigungsdepartement vor.

Die Meinungen über die Karriere und die Leistungen der Mitte-Politikerin sind längst gemacht. Am besten lässt sie sich wohl so zusammenfassen: Pfister steht vor einer Herkulesaufgabe. Ob es dem ehemaligen Zuger Regierungsrat und Gesundheitsdirektor gelingt, den Trümmerhaufen VBS wieder auf Kurs zu bringen, wird sich zeigen.

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
KEYPIX - Bundesraetin Viola Amherd, links, uebergibt ihrem Nachfolger als VBS Departementschef, Bundesrat Martin Pfister, symbolisch den Schluessel zu ihrem Buero im Departement, am Freitag, 28
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Eine Frage bleibt: Was wird Amherd jetzt tun?

Wird sie sich wie andere ehemalige Magistraten – Pascal Couchepin (FDP), Ueli Maurer (SVP) oder Doris Leuthard (Mitte) – weiter in die Politik einmischen oder sich zurückziehen?

Genau das wollte die Weltwoche bei der Schlüsselübergabe von der 62-Jährigen wissen.

Amherd: Für sie gelte «servir et disparaître» – also dienen und dann verschwinden. Sie werde die Politik weiterverfolgen, aber als «Privatperson», betont die Alt-Bundesrätin.

Gut möglich, dass wir von Amherd in den nächsten Jahren nicht mehr viel hören werden. Ob das gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten.

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