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«Die Welt muss die Entnazifizierung Russlands vorantreiben»: Selenskyj zieht am 8. Mai Parallele zwischen Russland und Nazi-Deutschland

Am 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland in eine Reihe mit dem Dritten Reich gestellt. In einer Rede forderte er die Welt auf, Moskau ebenso entschlossen zu bekämpfen, wie es einst mit Nazi-Deutschland geschehen sei. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Interfax.

MARTIN DIVISEK / KEYSTONE
epa12073240 Ukrainian President Volodymyr Zelensky attends a joint press conference with his Czech counterpart after their meeting at Prague Castle, in Prague, Czech Republic, 04 May 2025
MARTIN DIVISEK / KEYSTONE

Selenskyj sagte wörtlich: «Jeder von uns möchte, dass Frieden einkehrt, dass der Frieden siegt. Wir kämpfen dafür. Und wir wissen, was dafür nötig ist. Entweder muss Russland sich radikal ändern. Oder die Welt muss sich ändern. Genau so, wie es die Welt vor achtzig Jahren getan hat. Als endlich allen klar wurde: Das Böse kann man nicht beschwichtigen. Man muss es bekämpfen. Gemeinsam. Entschlossen. Mit Gewalt. Mit Druck. Auf dem Schlachtfeld, in der Diplomatie, im wirtschaftlichen Bereich, wo immer es möglich ist. Damit es wirklich ‹Nie wieder› heisst. Oder die Welt muss die Entnazifizierung und Entmilitarisierung Russlands vorantreiben.»

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