Sophie Koch, frisch ernannte Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, war noch zu Jahresbeginn an einem Demonstrationsaufruf gegen die CDU beteiligt. Das berichtet die Welt unter Berufung auf Social-Media-Beiträge der SPD Dresden.
Die 31-jährige SPD-Politikerin aus Sachsen wurde vom Bundeskabinett zur Nachfolgerin von Sven Lehmann (Grüne) ernannt. Koch erklärte gegenüber der DPA: «Ich bin selbst Teil der Community und weiss aus meiner sächsischen Heimat, was es bedeutet, im ländlichen Raum Vielfalt zu leben.» Sie wolle Brücken bauen und Vertrauen in der Zivilgesellschaft schaffen.
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Brisant: Anfang 2025 beteiligte sich Koch an einem Protest gegen CDU-Chef Friedrich Merz. Hintergrund war ein Bundestagsvotum, bei dem die Union Stimmen der AfD akzeptiert hatte. Im Aufruf hiess es: «Die Union ist nicht mehr bereit, unsere Demokratie vor ihren Feinden zu schützen, und hat heute die politische Mitte verlassen.»
Die Demo, unterstützt von SPD Dresden und weiteren Organisationen, forderte: «Für Demokratinnen und Demokraten ist die CDU damit unwählbar.» Die Protestierenden sahen in der Abstimmung einen «historischen Dammbruch» und warfen der Union verfassungs- und europarechtswidriges Handeln vor.