Den Arabern verkauft die Ukraine militärische Hardware. Kopiert sie von den Iranern militärische Taktik?
Der Verdacht drängt sich auf, schliesslich hat Kiew letzthin verstärkt russische Raffinerien und Öl-Häfen angegriffen, derweil Staatschef Wolodymyr Selenskyj den Scheichs Drohnen verkauft.
Auch Teheran konzentriert seine Angriffe auf die Öl- und Gast-Infrastruktur der Golfstaaten. Ganz zu schweigen vom Würgegriff, mit dem die Mullahs den Export durch die Strasse von Hormus erdrosseln. Das schlägt auf die Preise durch.
Vantor
In Russland ist die Exportkapazität für Energieträger schon um 40 Prozent zurückgegangen, errechnete die Agentur Reuters. Moskau hat die Zahl indirekt bestätigt, als man einen Exportstopp für Benzin verhängte.
Wenn nach Öl und Gas aus dem Persischen Golf nun auch Öl und Gas aus Russland knapp werden, hat dies zwei Konsequenzen: Der Preis steigt weiter und Donald Trump wird sauer.
Schon jetzt hat er die Exportsanktionen für russisches Öl praktisch ausgesetzt. Ein Tanker durfte sogar Kuba anlaufen. Die USA sind mit dem neuen Kuschelkurs nicht allein. Im Ärmelkanal schwimmt derzeit eine Flotte russischer Schattentanker – aber die Royal Navy lässt sie passieren. Obwohl London für diese Fälle Piraterie auf hoher See genehmigt hatte.
Der Grund ist kein Geheimnis: Das Hemd ist mir näher als der Rock – und das Hemd sind vor allem Zapfsäulen daheim. In den USA kostet der Sprit mittlerweile vier Dollar die Gallone. Da hört der Spass für den Verbraucher auf.
Die Frage ist, wann für Trump der Spass mit Selenskyj endgültig aufhört, wenn der weiterhin den Ölpreis in die Höhe treibt?