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Die Stadtbild-Debatte zeigt: Ohne AfD wäre die Union die «Nazi-Partei» für die Linken

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, die Friedrich Merz angesprochen hat. Zudem eine Selbstverständlichkeit, die von einer Mehrheit der Bundesbürger geteilt werden dürfte.

Obwohl der Kanzler schwammig formulierte, verstand ihn jeder: Vielerorts erinnere das Stadtbild an die Probleme, die die Massenmigration schafft.

Seitdem ergiessen Rote und Grüne Kübel von Hass und Hetze über Merz. Rassismus ist noch ein harmloser Vorwurf.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12226081 Parliamentary group co-leader of The Left party (Die Linke) Heidi Reichinnek (R) speaks next to German Chancellor Friedrich Merz during a session of the German parliament 'Bundestag' as part of the draft budget for 2025 consultations in Berlin, Germany, 09 July 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Ein Sturm im Wasserglas? Nicht, wenn man genau hinsieht. Denn die Vorwürfe, die man Merz macht, ähneln Verunglimpfungen, die man der AfD um die Ohren schlägt. Man erinnere sich an die Demos, die zu Jahresbeginn «spontan» organisiert wurden, als die CDU es wagte, Stimmen der AfD zu akzeptieren.

Die Stadtbilddebatte ist ein Menetekel für die Union.

Denn ist die AfD einmal weg – wie es sich manche Unionisten wünschen –, ist auch ein Schutzwall verschwunden. Dann sind CDU und CSU die neuen Faschisten, denen es an den Kragen geht.

Allein der Selbsterhaltungstrieb sollte die Union dazu ermutigen, ihr Verhältnis zur AfD zu überdenken.

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