Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Die Schweiz platzt aus allen Nähten – und was unternimmt der Bundesrat? Er will den Wohnungsbau finanzieren

Die nationalrätliche Debatte über die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» ist entschieden. Ausserhalb der SVP fand das Anliegen keine Unterstützung. Bereits der Bundesrat hatte die Initiative in Bausch und Bogen verworfen.

Interessant ist jedoch, was der Bundesrat am Freitag nach seiner Sitzung erläutert. «Die Landesregierung anerkennt die Herausforderungen, die mit dem Bevölkerungswachstum und der Zuwanderung verbunden sind.» Schon seit Jahren übersteige die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot. «Von der zunehmenden Wohnungsknappheit sind nicht nur städtische Regionen betroffen, sondern vor allem touristische Berggemeinden sowie zunehmend andere Landesgegenden. Die Zuwanderung ist ein wesentlicher, aber nicht der einzige Faktor für diese Entwicklung.»

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Bundesrat Beat Jans hoert einem Votum zu, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 25
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Was unternimmt der Bundesrat nun?

Der fonds de roulement zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus soll für die Jahre 2030 bis 2034 um 150 Millionen Franken aufgestockt werden. Mit dieser beantragten Erhöhung wird der Fonds auf rund 900 Millionen Franken anwachsen.

Das soll einer verstehen.

Von Massnahmen gegen den Massenzustrom will der Bundesrat nichts wissen. Stattdessen werden weitere Steuergelder in den gemeinnützigen Wohnungsbau investiert, damit Mieterinnen und Mieter keine Marktmieten entrichten müssen. Eine indirekte Subventionierung für Zuwanderer durch die Hintertür.

Dadurch steigt die Attraktivität der Schweiz als Einwanderungsland weiter, weil immer mehr Menschen in geförderten Wohnungen mit Zuschüssen leben können.

Mit Steuergeldern wird eine verfehlte Politik aufrechterhalten. Eine Diskussion darüber, wie die Zuwanderung nachhaltig begrenzt werden könnte, verweigert der Bundesrat dagegen genauso wie das Parlament.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.